Boomwhackers sind immer im Trend – auch an der RvGS

Im Musikunterricht an der RvGS liegt unser Schwerpunkt auf dem Rhythmusgefühl. "Nichts ist in der Musik so wichtig wie das richtige Gefühl," erklärt unser Musiklehrer Andreas Weinmann. Nur mit dem passenden Gespür für die Länge und das Timing der Noten, das Schlagen auf Schlaginstrumente oder das Klatschen hat man wirklich Freude am Musizieren.

Erst wenn der Kopf verstanden hat, wann beispielsweise geklatscht werden muss, macht es auch Spaß – besonders in der Gruppe. Wir kennen das alle: Man ist auf einem Konzert, möchte mitklatschen, aber ist unsicher, wann eigentlich der richtige Moment ist. Für diese Trainingszwecke nutzen wir die sogenannten Boomwhackers. Das sind unterschiedlich lange und farbige Plastikrohre, die entsprechend verschiedene Tonhöhen erzeugen.

Die Bedienung ist simpel: Im Sitzen wird der Boomwhacker auf den Oberschenkel gehauen. Keine Sorge, das tut nicht weh – für die Kinder ist es aber immer wieder erstaunlich, wie solche Plastikrohre unterschiedliche Töne hervorbringen können. Damit wir nicht einfach wahllos musizieren, nutzen wir unsere digitalen Tafeln. So können wir Videos abspielen, die die Farben der Boomwhackers als Kreise darstellen. Die Kinder spielen ihren Boomwhackerdann, wenn die entsprechende Farbe erscheint.

Auf diese Weise können wir gemeinsam „Hakuna Matata“ oder sogar „Fluch der Karibik“ spielen. Das kommt immer super an, und es ist spannend zu sehen, wie herausfordernd das für einige ist. Der Lerneffekt ist dabei enorm. Mehr als 20 Minuten geht das allerdings nicht, da die Kinder sonst überfordert sind und der Spaß nachlässt – und das wollen wir natürlich vermeiden. Identisch arbeiten wir mit dem Boomwhaker-Xylofon. (s. Fotos) Und nein, wir machen das nicht jede Stunde. Auch wenn es von den Schülerinnen und Schülern immer wieder gewünscht wird, wäre das doch etwas eintönig. Schließlich müssen wir auch noch gemeinsam singen!

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