Verkehrserziehung 2018

Alle zwei Jahre steht für die Kinder der 3. und 4. Klasse der RvGS Verkehrserziehung auf dem Lehrplan. In diesem Schuljahr lernten also insgesamt 14 Kinder im Vorfeld fleißig die theoretischen Grundlagen, um dann bei den Terminen in der Jugendverkehrsschule glänzen zu können. Ein ganzes Verkehrsschulheft wurde durchgeackert, bevor es dann endlich so richtig los ging. An vier Terminen in der JVS in Michelstadt lernten wir so Einiges dazu. Herr Latal und Herr Veltmann, die zwei Polizisten, gaben sich viel Mühe mit uns und erklärten geduldig die wichtigsten Regeln im Straßenverkehr.

An einem dieser Tage hatten wir außerdem einen Termin bei der Busschule. Wir bekamen erklärt, wie man sich bei der Fahrt in einem Bus verhält und was man im Notfall machen kann. Das Eindrücklichste war aber sicher die Vollbremsung bei gerade einmal 30kmh: Das war schon beängstigend, wie sehr man da nach vorne katapultiert wird. Nicht auszudenken was mit einem passiert, wenn man nicht richtig auf seinem Platz sitz oder sogar irgendwo herum steht…

In der Jugendverkehrsschule gab es allerlei Übungen, die wir auf dem Rad zu absolvieren hatten. Bis auf ein paar kleine Unsicherheiten lief das aber wirklich prima. Und so konnten die meisten am 5. Termin auch zuversichtlich in die Prüfung starten, nachdem die schriftliche Prüfung bereits absolviert war.

Am Ende bestanden alle Kinder und bekamen ein paar Tage später ihre Fahrradpässe und die besonders erfolgreichen Teilnehmer sogar Urkunden überreicht. Strafzettel mussten Herr Latel und Herr Veltmann nicht verteilen, alle haben sich tadellos benommen. Für ihre Mühe überreichten die drei Grundschulen Rothenberg, Sensbachtal und Gammelsbach den zwei Polizisten dieses Mal nichts Selbstgebasteltes, sondern einen Wurstkorb. Die Freude darüber war riesig und so werden sie sicher bei dem ein oder anderen Frühstück noch an uns denken.

Referate

Im Deutschunterricht wurden Referate zu verschiedenen Themen erstellt. Alle Informationen, Bilder und Fotos wurden von den Kindern selbst gesammelt. Texte wurden gelesen, Wichtiges markiert und am Ende alles zusammengefasst. Die Plakate wurden selbstständig erstellt und die Referate dann vor allen Jahrgängen gehalten.

Aus dem Kunstunterricht

Deckenmalerei

Auf der Klassenfahrt zur Burg Breuberg und der dortigen Burgführung sahen wir prunkvolle und aufwändige Deckenarbeiten: Bilder, Formen und Figuren. Doch wie haben die Künstler das gemacht? Wie kamen diese riesengroßen Gemälde an die Decke? Schnell wurde allen klar, dass man dazu ein Gerüst brauchte. Doch was dann? Über Kopf malen? Eine Minute lang (die Sanduhr lief mit) taten wir so, als würden wir über dem Kopf malen. Den meisten wurde der Arm sehr schnell zu schwer. Auch der Nacken schmerzte sogleich. Vielleicht haben die Künstler das Gerüst so nah an die Decke gebaut, dass man sich hinlegen konnte? Also probierten wir auch das aus. Unter den Tisch wurden Blätter geklebt und schon konnte es los gehen. Unter reichlich Gejammer und Gestöhne wurde festgestellt, dass es sich dabei um einen richtigen Knochenjob handelt. Unsere Kunstwerke zieren zwar nun keine Decken und auch optisch machen sie nicht so viel her. Aber immerhin können wir von uns behaupten es mal ausprobiert zu haben.

Zahnputzprophylaxe

Einmal im Jahr besucht uns Frau Müller vom Gesundheitsamt und führst mit uns eine Zahnputzprophylaxe durch. In diesem Jahr war es besonders aufregend: Frau Müller brachte Färbemittel und eine Schwarzlichtlampe mit. Aber eins nach dem anderen…

Zuerst besprachen wir das gesunde Frühstück: Was schadet den Zähnen und was nicht. Dabei betrachteten wir unsere Frühstückdosen und schauten was gesund und was weniger gesund ist. Danach besprachen wir das Zähneputzen: Wie oft, wann und vor allem wie.

Nach dem Frühstück bekamen wir einen Tropfen Färbemittel auf die Zunge und sollten es auf den Zähnen verteilen. Man sah aber noch nichts und große Enttäuschung machte sich breit. Doch dann brachte uns Frau Müller in einen komplett abgedunkelten Raum und schaltete das Schwarzlicht ein und sofort leuchteten unsere Zähne so hell wie Taschenlampen.

Der Zahnbelag war neongelb. So wussten wir, an welchen Stellen wir gleich gut putzen mussten.

Einen Becher und eine Zahnbürste bekamen wir geschenkt und dann ging es los: Putzen synchron. Frau Müller machte es an einem großen Gebiss vor, wir nach. Zum Schluss durften wir vor dem Schwarzlich überprüfen, ob wir alle Stellen sauber bekommen haben. Es hat wie immer ganz viel Spaß gemacht Ein großes Dankeschön an Frau Müller. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Wir helfen Kindern in Bulgarien

Anfang November brachte uns Pfarrer Frohmuth auf eine tolle Idee: Wir helfen Kindern! Und zwar solchen, denen es nicht so gut geht wie uns selbst. Weihnachten steht vor der Tür und wir alle überlegen schon ganz eifrig, was wir uns wünschen sollen. Gleichzeit gibt es Kinder, denen es am Nötigsten fehlt. Wir haben uns eine Reportage angesehen: In Mazedonien, Bosnien, Bulgarien, Weißrussland und Albanien zum Beispiel mangelt es in bestimmten Regionen an Allem. Wir sahen, wie sich Kinder über Stifte, Hefte und Zahnbürsten so sehr freuten, dass sie Tränen in den Augen hatten. Das hat uns sehr nachdenklich und teilweise auch traurig gemacht.

Wir beschlossen also etwas zu tun. Teilen macht glücklich sagte Pfarrer Frohmuth. Und er sollte Recht behalten. In wenigen Tagen hatten wir mehrere Tische voll mit Dingen, die wir nicht mehr brauchten, aber noch wie neu waren. Teilweise gingen wir auch extra Sachen kaufen. Unsere Pakete sollten schließlich richtig toll werden. Und das wurden sie! Nach dem Packen haben wir sie mit ganz viel Liebe bemalt und mit Gebasteltem beklebt. Die Kinder, die unsere Pakete bekommen, sollen sehen, dass wir uns ganz viel Mühe gegeben haben. Am Dienstag, den 7. November packten wir dann alle Pakete in das Auto von Pfarrer Frohmut. Zum Glück gingen alle rein. Er bringt sie zu einer Sammelstelle und von dort reisen sie weiter. Und so schicken wir die Pakete aus Gammelsbach über die Aktion „Kinder helfen Kindern“ nach Bulgarien und jedes Paket soll eine Botschaft an die Kinder dort sein: Wir denken an euch und hoffen euch eine Freude gemacht zu haben. Außerdem ist uns ein weiteres Mal klar geworden, wie gut es uns geht. Für uns ist es ein Anstoß, die Not in anderen Teilen unserer Welt wahrzunehmen, teilen zu lernen und Verantwortung im Handeln zu übernehmen.

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