Gemeinsam schaffen WIR das - Kooperative Spiele an der RvGS

Kooperative Spiele sind besondere und wichtige pädagogische Spiele. Denn hier spielt man nicht gegeneinander, um einen Sieger zu ermitteln, sondern miteinander, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Mit diesen Spielen lernen die SchülerInnen der 3. und 4. Klasse auf natürliche Weise, wichtige Verhaltensweisen kennen, welche einen hohen Stellenwert sowohl schulisch, privat als auch sozial haben.

Aber welche Vorteile haben Kooperative Spiele?

·       „Alle gewinnen oder alle verlieren“ statt „Einer gewinnt, einer verliert“

·       Integration aller SchülerInnen, denn jeder hat unterschiedliche Fähigkeiten

·       Keine Diskriminierung/ kein Ausschließen einzelner SchülerInnen

·       Das Gruppengefühl als Klasse wird gestärkt.

·       Die Zusammenarbeit innerhalb der Klasse (kooperieren) wird gefördert.

·       Die SchülerInnen lernen die besonderen Gaben und Fähigkeiten jeder/s Einzelnen zu schätzen.

·       Die SchülerInnen lernen ihre Meinung auszudrücken und zu äußern.

·       Die SchülerInnen lernen ihren MitschülerInnen zu zuhören.

·       Die SchülerInnen lernen Konflikte selbst zu lösen.

·       Zudem werden das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen gestärkt.

·       Respekt, Einfühlungsvermögen und Rücksicht werden gefördert.

·       Die SchülerInnen motivieren sich gegenseitig.

·       Die SchülerInnen geben sich gegenseitig Kraft und Unterstützung.

Es ist sehr spannend diese Prozesse zu beobachten. Denn auch wenn ein Ziel nicht auf Anhieb erreicht wird, so ist es umso interessanter, den Austausch der SchülerInnen untereinander mitzuverfolgen.

 

Glückwunsch zur bestandenen Radfahrausbildung an der RvGS

Ein großes Thema im Sachunterricht der 3./4. Klasse war die Radfahrausbildung. Wochenlang erlernten die SchülerInnen die Verkehrsregeln und die Verkehrsschilder. Daraufhin wurden Theorietests geschrieben. Im Dezember ging es dann endlich mit dem praktischen Teil in der Verkehrsschule in Michelstadt los. In der Verkehrsschule wurde auf dem Übungsplatz das verkehrssichere Radfahren geübt. Die SchülerInnen fuhren sehr gerne zur Verkehrsschule, dies lag daran, dass die zwei Polizisten eine schöne Lernatmosphäre herzustellen vermochten. Als Dankeschön für die beiden Polizisten malten die SchülerInnen im Kunstunterricht Fahrradbilder und es gab einen kleinen Präsentkorb.

Alle SchülerInnen der 3./4. Klasse haben die Radfahrprüfung, welche sich aus Theorie und Praxis zusammensetzte, bestanden. Einige SchülerInnen bekamen durch ihre tolle Radfahrleistung eine Urkunde. Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Radfahrausbildung liebe 3./4. Klässler.

Das Wichtigste, was die SchülerInnen gelernt haben ist: Egal wie kurz dein Weg mit dem Fahrrad auch sein mag, ziehe IMMER den Helm auf und schaue dich lieber nochmal um, wenn du Fahrrad fährst.

Musik AG an der RVGS - Flöte oder Xylophon?

In der Musik-AG ein Instrument zu erlernen, das war unsere Grundidee. Doch welches Instrument nur? Soll sich jeder Schüler seine eigene Blockflöte bestellen? „Nein, wir schauen, was wir bereits in der Schule zur Verfügung haben“, so Andreas Weinmann, Leiter unserer Musik-AG. Das Xylophon wird es sein.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1 – 2 sowie 3 – 4 waren von Tag eins an begeistert. „Das Xylophon bietet uns alle Möglichkeiten und unser Lernerfolg ist Stunde für Stunde seh- und hörbar.“ Das Ziel vor Augen, an der kleinen Weihnachtsfeier unserer Grundschule erstmalig aufzutreten, beflügelte unsere beiden Gruppen Woche für Woche.

An der Weihnachtsfeier war es dann so weit: unser erstes Konzert fand statt. Wir spielten unsere Lieblingslieder „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, „Stille Nacht“ und „Ihr Kinderlein kommet“. Unser Publikum war erstaunt über unser synchrones Musizieren und unser Selbstvertrauen. Unser AG-Leiter war stolz darauf, dass wir unsere Stücke fehlerfrei präsentierten, im Vorfeld aber wie immer aufgeregter als wir Schüler selbst. Wir freuen uns auf das kommende Schulhalbjahr mit Zuwachs in unserer Musik-AG und auf das gemeinsame Musizieren mit unseren Xylophonen.

Tütenkasper - made by RvGS

Im Laufe der Kunstunterrichtsstunden der 3. und 4. Klasse wurden aus einem Holzstab und einer Pappmaschee Kugel ganz besondere Tütenkasper. Zu Beginn wurde die Pappmaschee Kugel mit Modelliermasse umhüllt und ein Kragen modelliert. Schritt für Schritt wurde mit der Masse ein Gesicht erstellt. Zuvor sollten sich die SchülerInnen eine Figur nach ihrer Fantasie ausdenken. Dementsprechend wurden dann Nase, Mund, Kinn, Wangen und Stirn geformt. Allmählich war es nicht mehr nur ein Holzstab mit einer Kugel, sondern ein besonderes Wesen. Als nach dem Trocknen der eigene Tütenkasper angemalt werden durften, freuten sich die SchülerInnen sehr. Im nächsten Schritt wurden Haare angeklebt und zurechtgeschnitten. Dabei stellten wir fest, was Haare oder eben auch keine Haare ausmachen. Für die Haare wurden Wolle, Federn oder auch das Haar alter Barbies verwendet. Nun fehlten nur noch die Kleidung und die Tüte. Von zuhause brachten die SchülerInnen passend zu den jeweiligen Tütenkaspern alte Kleidungsstücke oder Stoffreste mit. Die Tüte wurde aus festem Karton erstellt. Die Kleidung wurde zurechtgeschnitten und am modellierten Kragen befestigt.

Die SchülerInnen haben wunderbare und vor allem einzigartige Tütenkasper erschaffen. Nachdem die Tütenkasper über die Weihnachtsferien mit nach Hause durften, kommen diese im neuen Kalenderjahr wieder in die Schule. Nun gilt es ein kleines Theaterstück zu schreiben und dieses dann den 1. und 2. Klässlern vorzuspielen.

Folgende fantastische Tütenkasper wurden selbst erschaffen:

eine wunderschöne Ballerina, zwei gruselige Hexen, eine traumhafte Prinzessin, eine strahlende Sonne, ein teuflischer Teufel, ein mächtiger Graf Dracula, ein schöner Weihnachtsmann, ein lustiger älterer Herr, ein edler Prinz und ein verrückter Professor.

Handarbeiten an der RvGS - Arbeiten mit der Hand

Einmal in der Woche findet in der Schule die Handarbeits-AG statt. Manche SchülerInnen haben Handarbeiten anfangs mit Werken verwechselt. Doch das Arbeiten mit den Händen ist gleich. Lediglich der Werkstoff (Holz <-> Wolle), ist ein anderer. Deshalb fällt der Start keinem schwer.

Der Webrahmen ist unser erstes Projekt. Viele kennen ihn schon aus ihrer Kindergartenzeit. Anfangs geht das Arbeiten noch sehr leicht von der Hand, die Begeisterung ist groß. Die Kunst ist, auch dann noch dran zu bleiben, wenn die Arbeit zäh wird. Das Schöne ist unter anderem auch, dass es eine Arbeit ist, bei der man sich unterhalten kann. muss man ja sonst die meiste Zeit in der Schule leise sein. 

Hat man einmal verstanden wie das Schiffchen fährt, geht es fast von selbst. Auf-ab-auf-ab...

Dabei werden nebenbei Feinmotorik und Koordinationsvermögen trainiert.

Viel haben wir noch vor und, wer weiß, vielleicht werden wir den Werkstoff ja doch noch wechseln...

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