Projekt "Umweltfreundliche Mobilität“ an der RvGS

Der Klimawandel ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Die Kinder werden die Leidtragenden des Klimawandels sein. Gleichzeitig sind sie die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch verhindern kann.

Während am 15. März 2019 in ganz Europa Schülerinnen und Schüler freitags unter dem Motto „Fridays for future“ demonstrierten, beschäftigten sich die Kinder der RvGS genau an diesem Tag ebenfalls mit dem Klimawandel. Das Projekt „Umweltfreundliche Mobilität“ wurde von der Deutschen Umweltaktion e.V. initiiert, der Odenwaldkreis übernimmt die Kosten, sodass möglichst viele Schulen und Kinder davon profitieren können.

So besuchte uns Frau Stuckert vergangenen Freitag mit einem Odenwald-Elektroauto. Zuerst fanden wir heraus, wie viele Autos unsere Familien alle zusammen besitzen. Dann sammelten wir alle Vor- und Nachteile eines Autos und stellten fest: Ohne Auto geht es nicht! Aber: Autos sind maßgeblich an der Umweltverschmutzung beteiligt.

Mika erklärte in diesem Zusammenhang sehr anschaulich die Funktionsweise eines gewöhnlichen Verbrennungsmotors.

Die Folge der Luftverschmutzung führt zu einer zunehmenden Erderwärmung. Frau Stuckert erklärt uns mit Hilfe einer Erdkugel und einer Plastiktüte das Prinzip der Atmosphäre und der Erderwärmung.

Das Schmelzen der Gletscher hat bereits begonnen und ist nicht mehr aufzuhalten. Die Folgen haben wir besprochen. Die unmittelbaren und die langfristigen. Gammelsbach liegt 200 m über dem Meeresspiegel. Bis also das Schmelzwasser der Gletscher bei uns ankommt, dauert es noch ein wenig. Aber andere Länder, Gegenden, Inseln und Orte sind betroffen. Auch führt die Erwärmung zu Wetterveränderungen, Dürren, Umweltkatastrophen. Es geht also auch uns etwas an!  

Was können wir also tun? – Wir können kurze Strecken zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, wir können öfter mal den Bus nehmen oder auf E-Bikes oder Elektroautos umsteigen. Wie so ein Elektroauto funktioniert, welche Vor- und Nachteile es hat, wie man es tankt und welche technischen Hürden noch genommen werden müssen, hat uns Frau Stuckert genau erklärt. Zum Schluss haben wir uns das Elektroauto auch ansehen dürfen. Ganz leise war es, man hat es gar nicht gehört. Unter dem Tankdeckel sah es ganz komisch aus und auch das Ladekabel war anders als die, die wir so kennen.

Ein Schülerarbeitsheft „Umweltfreundliche Mobilität“ vom Odenwaldkreis bekamen wir auch noch geschenkt. Vielen Dank an Frau Stuckert, dass sie sich die Zeit für uns genommen hat und ein großes Dankeschön geht an den Odenwaldkreis, der uns diesen Vormittag ermöglichte.

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