Skipping Hearts-Projekt an der RvGS

In den letzten Wochen sind wir im Sportunterricht viel Seil gesprungen. Die Deutsche Herzstiftung mit dem Rope Skipping Projekt „Skipping Hearts“ hat uns im Vorfeld eine große Box mit Springseilen, Übungskarten und Schülerheften geschickt. Gemeinsam mit Herrn Ratzel haben wir viel geübt und waren somit für den Workshop bestens vorbereitet.

      

Das Seilspring-Projekt der Deutschen Herzstiftung fördert den natürlichen Bewegungsdrang. Laufen, Springen, Ballspielen – was eigentlich dem natürlichen Bewegungsdrang vonKindern entspricht, gehört nicht mehr selbstverständlich zu deren Tagesablauf. So spielen viele Kinder am Computer oder schauen fern. Eine Folge davon: Weltweit ist bereitsmehr als jedes fünfte Schulkind übergewichtig.Um Kinder wieder zu mehr Bewegung zu motivieren, hat die Deutsche Herzstiftung dasPräventionsprojekt „Skipping Hearts“ (www.skippinghearts.de) initiiert. Denn werbereits von Kind an einen gesunden Lebensstil (Bewegung, gesunde Ernährung) pflegt,verringert das Risiko im Alter am Herzen zu erkranken.An Grundschulen wird mit einem kostenfreien zweistündigen Basis-Kurs die sportlicheForm des Seilspringens – das „Rope Skipping“ – vermittelt.

Die sportliche Form des Seilspringens eignet sich zur Schulung und Verbesserungmotorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination. Das Projekt erfreut sich großer Beliebtheit und wurde in Zusammenarbeit mit derTechnischen Universität München wissenschaftlich untersucht.

Am Mittwoch, den 20. März war es dann soweit: Wir sind gleich morgens alle zusammen zur Turnhalle gelaufen. Dort angekommen zogen wir erst einmal unsere Sportsachen an und aßen unser mitgebrachtes Frühstück. Gestärkt konnte es dann los gehen. Frau Judith, die Workshopleiterin, kam zu uns nach Gammelsbach, stellte sich und das Projekt vor und erklärte uns das erste Spiel zum Warmmachen.

Danach gingen wir paarweise zusammen und übten Paarsprünge. Das war anfangs gar nicht so einfach, aber mit ein wenig Übung klappte es dann doch ganz gut und machte dann viel Spaß. So manch einer war zu diesem Zeitpunkt schon richtig geschwitzt. Seilspringen ist nämlich verdammt anstrengend. Anschließend übten wir an Stationen viele verschiedene Einzelsprünge/Sprungvariationen. Es waren einfache, aber auch richtig schwere dabei. Jeder durfte sich ausprobieren und die Halle bebte förmlich.

Zum Schluss kam das große Seil zum Einsatz und wir mussten als Gruppe zusammenarbeiten. Frau Judith und Frau Allmann schwangen es und wir mussten der Reihe nach hindurch laufen. Bei der zweiten Übung sollten wir nacheinander einen Hüpfer an diesem Seil machen und dann weiter laufen. Das war ganz schön schwierig und bedurfte volle Konzentration und auch ein wenig Mut.

Wir stellten eine kleine Vorführung zusammen und studierten diese ein. Alle Kinder machten mit. Nach der Generalprobe ließen wir die Zuschauer in die Halle: Mamas, Papas, Omas und Opas waren gekommen. Wir waren alle ganz aufgeregt, haben die Vorführung aber gut hinbekommen. Danach durften auch die Zuschauer die Seile testen und springen.

Manch einer sagte im Vorfeld, dass er kein Seil springen könne. Am Ende des Workshops wurde festgestellt, dass alle richtig gut gesprungen sind. Wir waren ganz stolz und wollen unbedingt weiter üben. Deswegen haben sich auch viele Kinder ein Seil bei Frau Judith gekauft. Das ist eine Herz-Vorsorge, die Spaß macht. Ein großes Dankeschön geht an Frau Judith für den wirklich tollen Vormittag!

Projekt "Umweltfreundliche Mobilität“ an der RvGS

Der Klimawandel ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Die Kinder werden die Leidtragenden des Klimawandels sein. Gleichzeitig sind sie die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch verhindern kann.

Während am 15. März 2019 in ganz Europa Schülerinnen und Schüler freitags unter dem Motto „Fridays for future“ demonstrierten, beschäftigten sich die Kinder der RvGS genau an diesem Tag ebenfalls mit dem Klimawandel. Das Projekt „Umweltfreundliche Mobilität“ wurde von der Deutschen Umweltaktion e.V. initiiert, der Odenwaldkreis übernimmt die Kosten, sodass möglichst viele Schulen und Kinder davon profitieren können.

So besuchte uns Frau Stuckert vergangenen Freitag mit einem Odenwald-Elektroauto. Zuerst fanden wir heraus, wie viele Autos unsere Familien alle zusammen besitzen. Dann sammelten wir alle Vor- und Nachteile eines Autos und stellten fest: Ohne Auto geht es nicht! Aber: Autos sind maßgeblich an der Umweltverschmutzung beteiligt.

Mika erklärte in diesem Zusammenhang sehr anschaulich die Funktionsweise eines gewöhnlichen Verbrennungsmotors.

Die Folge der Luftverschmutzung führt zu einer zunehmenden Erderwärmung. Frau Stuckert erklärt uns mit Hilfe einer Erdkugel und einer Plastiktüte das Prinzip der Atmosphäre und der Erderwärmung.

Das Schmelzen der Gletscher hat bereits begonnen und ist nicht mehr aufzuhalten. Die Folgen haben wir besprochen. Die unmittelbaren und die langfristigen. Gammelsbach liegt 200 m über dem Meeresspiegel. Bis also das Schmelzwasser der Gletscher bei uns ankommt, dauert es noch ein wenig. Aber andere Länder, Gegenden, Inseln und Orte sind betroffen. Auch führt die Erwärmung zu Wetterveränderungen, Dürren, Umweltkatastrophen. Es geht also auch uns etwas an!  

Was können wir also tun? – Wir können kurze Strecken zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, wir können öfter mal den Bus nehmen oder auf E-Bikes oder Elektroautos umsteigen. Wie so ein Elektroauto funktioniert, welche Vor- und Nachteile es hat, wie man es tankt und welche technischen Hürden noch genommen werden müssen, hat uns Frau Stuckert genau erklärt. Zum Schluss haben wir uns das Elektroauto auch ansehen dürfen. Ganz leise war es, man hat es gar nicht gehört. Unter dem Tankdeckel sah es ganz komisch aus und auch das Ladekabel war anders als die, die wir so kennen.

Ein Schülerarbeitsheft „Umweltfreundliche Mobilität“ vom Odenwaldkreis bekamen wir auch noch geschenkt. Vielen Dank an Frau Stuckert, dass sie sich die Zeit für uns genommen hat und ein großes Dankeschön geht an den Odenwaldkreis, der uns diesen Vormittag ermöglichte.

Projekttag "Tiere im Winter“

Wo sind all die Tiere im Winter hin? Klar, manche sehen wir auch jetzt umherflitzen und Futter suchen – aber die anderen?
Passend zur Jahreszeit machten wir im Sachunterricht einen Mini-Projekttag zum Thema „Tiere im Winter“. Wir lernten die unterschiedlichen Überwinterungsarten kennen und fanden schnell einige Tiere, die wir zuordnen konnten.
Spielend erfuhren wir, wie wichtig es für die Eichhörnchen ist, ihre Nüsse gut zu verstecken, damit kein anderes die Vorräte stehlen kann. Zu Beginn des Projektttages durfte dafür jeder von uns Erdnüsse auf dem Schulhof verstecken. Am Ende des Projekts sollten diese von den anderen Kindern gestohlen werden. Aber manche Verstecke waren so gut, dass die Erdnüsse dort unentdeckt blieben. Damit auch die echten Eichhörnchen nicht leer ausgingen, verteilten wir (nachdem wir uns selbst erst einmal mit Nüssen stärkten) auf dem Schulhof ein paar Leckereien für sie. Diese waren tatsächlich nach einigen Tagen weg.

Auch den heimischen Vögeln hingen wir Futter in die Bäume. Ausgerüstet mit Handschuhen (und Nasenklammer) stellten wir selbst Meisenknödel her. Das war ein Gematsche – und ja, auch ein starker Geruch nach Rindertalg. Aber wir waren erfolgreich. Und auch von den Meisenknödeln wurden schon nach einigen Tagen welche aufgefressen. Das macht Freude zu beobachten.

Gewappnet mit Handschuhen...

und Nasenklammer:

Das Formen der Knödel war gar nicht so einfach:

Da war Teamwork gefragt!

Noch das Band einarbeiten:

Und fertig:

 

Regenwurmprojekt

Regenwürmer leben in bis zu zwei Meter tiefen Röhrensystemen im Boden fast überall in der Erde. Wir alle haben schon Regenwürmer gesehen, angefasst oder vielleicht sogar gerettet. Gleich zu Beginn stellte ein Kind fest: „Ich liebe Regenwürmer“. Und so befassten wir uns genauer mit ihnen, ihrem Leben und ihrer wirklich tollen und wichtigen Arbeit.

Zuerst einmal machten wir uns schlau. Was viele nicht wissen: Es gibt mehrere Hundert Arten von ihnen, in Deutschland über 40 davon. Die nachtaktiven Pflanzenfresser ziehen welke Blätter und Gräser in ihre Gänge, die nach dem Verdauen als wertvoller Humus ausgeschieden wird. Beim Graben ihrer Röhren lockern und durchmischen sie den Boden, wodurch sich auch Wasser in der Erde gut verteilen kann.

Wo bei einem Regenwurm vorn und hinten ist, ist schwer zu erkennen. Nur bei genauem Hinsehen kann man an einem Ende die Mundöffnung entdecken. Regenwürmer atmen über die Haut. Solange genug Sauerstoff im Wasser ist, ertrinken sie auch nicht. Ihre Hautoberfläche ist sehr empfindlich. Sie bekommen deshalb schnell einen Sonnenbrand. Die Würmer können dann nicht mehr atmen und ersticken. Künftig wissen wir also, wann wir einem Wurm helfen müssen und wann nicht.

Wir zogen los um Erde und Sand für die Gläser zu suchen. In Gruppen befüllten wir ein großes Einmachglas abwechselnd mit Schichten aus feuchter Erde und Sand. Oben auf die Erde legten wir Laub und Gras.

Anschließend haben wir uns auf die Suche nach Regenwürmern gemacht. Erst ganz oben auf dem Berg sind wir fündig geworden. In jedes Glas haben wir mindestens einen Regenwurm. Die Gruppen haben ihrem „Erdproduzenten“ auch einen Namen gegeben.

Die Oberfläche haben wir täglich mit einer Sprühflasche befeuchtet.

Schon bald waren Regenwurmkothäufchen zu sehen. Sie bestehen aus verdauten Pflanzenresten sowie Erde und sind ein hochwertiger, natürlicher Dünger für den Boden.

Später konnten wir die Gänge erkennen.

Ganz zum Schluss unseres Projektes haben wie die Regenwürmer wieder frei gelassen. Es haben alle überlebt und wir verabschiedeten uns von unseren Wurmfreunden.

 

Kinder helfen Kindern 2018

Auch in diesem Jahr haben wir gemeinsam mit Pfarrer Frohmuth bei Kinder helfen Kindern! mitgemacht. Dazu sammelten wir wieder ganz viele Dinge, die wir selbst nicht mehr brauchen aber noch gut und wie neu sind. Es kam allerlei zusammen: Spiele, Süßigkeiten, Drogerieartikel, Hefte, Stifte, Mützen, Handschuhe, Stofftiere und Vieles mehr. Liebevoll packten wir die Pakete und achteten darauf die Sachen gerecht zu verteilen.

Verschönert haben wir unsere prall gefüllten Pakete dann alle zusammen in Religion. Schließlich sollen sie wie Geschenke aussehen.

Anschließend haben wir sie bei Pfarrer Frohmuth ins Auto geladen. Er nahm sie mit, um sie zur Sammelstelle zu bringen. Von dort aus gehen sie auf eine lange Reise und werden rechtzeitig zu Weihnachten bei einem Kind ankommen, dem es nicht so gut geht wie uns. Und so schicken wir insgesamt sechs Pakete aus Gammelsbach über die Aktion „Kinder helfen Kindern“ nach Bulgarien und jedes Paket soll eine Botschaft an die Kinder dort sein: Wir denken an euch und hoffen euch eine Freude gemacht zu haben.

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