Schmetterlinge ganz nah

Hautnah durften die Kinder der Grundschule Gammelsbach in diesem Frühjahr die Entwicklung von Schmetterlingen miterleben. Durch ein Aufzuchtset, bei dem alles mitgeliefert wurde, was man zur Züchtung von Schmetterlingen braucht, konnten die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Stadien von der winzigen Raupe bis zum schönen Schmetterling miterleben. Trotz einer Woche Distanzunterricht waren die Kinder immer auf dem Laufenden, es wurden Fotos und Videos per Mail an alle verschickt. Als die Schmetterlinge dann geschlüpft waren, durfte jedes Kind etwas zu Essen für die Tiere mitbringen. An einem schönen Sommertag ließen wir dann gemeinsam alle 5 Schmetterlinge auf einer bunten Blumenwiese frei. Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache und haben viel über das Leben und die Entwicklung des Distelfalters gelernt.

Respekt, Toleranz, „Winzi“ der Dackel und Hautfarben

In unserer Literaturstunde machen wir immer ganz viel mit Büchern: Buchpräsentationen, Buchausleihe, Partnerlesen, usw. Wir lesen und besprechen hier auch Bücher gemeinsam. Letzt haben wir das Buch „Winzi“ gelesen. Es handelt von einem Dackel, der mit seinen 5 Geschwistern groß wird und immer ein wenig kleiner bleibt als alle anderen. Jeder Dackel sieht anders aus, obwohl sie die gleichen Eltern haben. Der eine hat rote Haare, der andere hellbraune oder dunkelbraune. Dem einen sein Haar ist länger, der andere ist dicker. Es gibt größere und kleinere. Jeder sieht anders aus. Aber alle sind sie Dackel.

Nachdem wir zusammen getragen haben wer schon einmal einen Dackel gesehen hat oder einen Dackel kennt, wir die typischen Dackeleigenarten besprochen haben, kamen die Schülerinnen und Schüler darauf, dass die Verschiedenheiten ja bei allen zu entdecken sind. Auch an uns selbst. Es wurden Haar- und Hautfarben verglichen. Schnell kamen wir auf die EM und die verschiedenen Nationalmannschaften zu sprechen und wie die so aussehen. Alle sind verschieden, aber alle zusammen sind ein Team. Auf die Frage der Lehrerin „Wer kann mir denn mal kurz einen Stift mit Hautfarbe leihen?“ wurden die Kinder nachdenklich. Instinktiv wollten alle zu dem hellbeigen, leicht rosa Buntstift greifen. Manche hielten ihn gleich in die Höhe, andere zögerten und überlegten. Hautfarbe? Das kann ja auch die Farbe hellbraun sein. Oder dunkelbraun. Oder schwarz. Welchen Stift gebe ich denn jetzt? Diese Erkenntnis war absoluter AHA-Moment und musste noch mehrfach von allen Seiten beleuchtet werden. Das daran anschließende Lied „Wir sind alle dabei!“ und das dazugehörige Bild rundete die Einheit zu Respekt und Toleranz ab. Die Kinder auf dem Bild sollten mit verschiedenen Hautfarben angemalt werden. Erstaunlich wie viele Stifte dafür auf einmal verwendet werden können. Es gibt hierzu extra Stiftpakete „Wir sind bunt“ mit vielen verschiedenen Tönen von Hautfarben. Die Lehrerin hatte ein solches Päckchen Stifte dabei. Man sieht es auch auf dem Foto.

Wir sind alle so verschieden und so ist es perfekt. Jeder kann anders sein, es sind alle dabei!

Der Hase mit der roten Nase

Am Tag vor den Osterferien lasen die Klassen 1 und 2 gemeinsam mit Frau Lilienthal das Buch „Der Hase mit der roten Nase“. Zuerst schauten wir uns gemeinsam das Bild vorne auf dem Buch an. Zu sehen ist ein Hase mit einer roten Nase und einem blauen Ohr inmitten von Hasen, die aussehen, wie Hasen eben aussehen. Die Schülerinnen und Schüler sollten jetzt vermuten, wie sich der Hase wohl fühlt. „Er könnte traurig darüber sein, dass er anders aussieht oder einsam“, waren sich fast alle Kinder einig. Dann lasen wir das Buch gemeinsam.

Der Hase mit der roten Nase und dem blauen Ohr war wirklich etwas traurig und einsam, denn alle anderen Tiere wunderten sich sehr über sein seltsames Aussehen. Doch als ein Fuchs kam, um den Hasen zu fressen, erkannte er ihn aufgrund seines seltsamen Aussehens nicht und ging einfach weiter. Da freute sich der Hase sehr und war nun gar nicht mehr traurig darüber, ganz anders zu sein als seine Artgenossen. Die Schülerinnen und Schüler freuten sich mit dem Hasen und erkannten nun, dass sie selbst ja auch alle ganz unterschiedlich aussehen und deshalb auch niemand traurig sein muss. Im Anschluss gab es ein kleines Heftchen zu bearbeiten, in dem das Gelesene nochmal in verschiedenen Aufgaben zum Lesen und Schreiben aufgegriffen wurde. 

Kreativ mit dem Geobrett

In den letzten Wochen vor den Osterferien wurde in den Klassen 1 und 2 im Fach Mathematik mit den Geobrettern gearbeitet. Zuerst spannten wir mit einem Gummi verschiedene geometrische Figuren um diese anschließend zu spiegeln. Als dann die „Pflicht“ getan war, waren die Kinder immer noch voller Begeisterung und wollten gerne noch weiter mit den Geobrettern arbeiten. So nutzten die Schülerinnen und Schüler unsere Förderstunde und spannten mit verschiedenfarbigen Gummis Muster, Formen und kreative Gebilde auf dem Geobrett. Es entstanden bunte Mandalas, Schiffe, Arenen und andere Formen. Die Kinder hatten viele kreative Ideen und als es ans Aufräumen ging, waren alle ein wenig traurig, dass die schöne Stunde schon zu Ende war. Es wurde fast von jedem Geobrett ein Foto gemacht und die Kinder freuen sich schon darauf, diese auf der Homepage zu sehen. Seid aber bitte nicht traurig, wenn nicht alle Fotos zu sehen sind, es waren einfach zu viele.

 

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