Kinder helfen Kindern 2018

Auch in diesem Jahr haben wir gemeinsam mit Pfarrer Frohmuth bei Kinder helfen Kindern! mitgemacht. Dazu sammelten wir wieder ganz viele Dinge, die wir selbst nicht mehr brauchen aber noch gut und wie neu sind. Es kam allerlei zusammen: Spiele, Süßigkeiten, Drogerieartikel, Hefte, Stifte, Mützen, Handschuhe, Stofftiere und Vieles mehr. Liebevoll packten wir die Pakete und achteten darauf die Sachen gerecht zu verteilen.

Verschönert haben wir unsere prall gefüllten Pakete dann alle zusammen in Religion. Schließlich sollen sie wie Geschenke aussehen.

Anschließend haben wir sie bei Pfarrer Frohmuth ins Auto geladen. Er nahm sie mit, um sie zur Sammelstelle zu bringen. Von dort aus gehen sie auf eine lange Reise und werden rechtzeitig zu Weihnachten bei einem Kind ankommen, dem es nicht so gut geht wie uns. Und so schicken wir insgesamt sechs Pakete aus Gammelsbach über die Aktion „Kinder helfen Kindern“ nach Bulgarien und jedes Paket soll eine Botschaft an die Kinder dort sein: Wir denken an euch und hoffen euch eine Freude gemacht zu haben.

Stifte sammeln für syrische Mädchen – RvGS ist dabei!

Pfarrer Frohmuth brachte uns eine tolle Spendenaktion mit: Durch das Sammeln alter, leerer, kaputter Stifte kann man Gutes tun. Die Aktion des Weltgebetstages der Frauen lautet: Stifte machen Mädchen stark. Durch das Recycling von Stiften unterstützt der Weltgebetstag ein Team aus LehrerInnen und PsychologInnen, das 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermöglicht. Denn zum Stark-werden braucht es Bildung. Mit 450 Stiften wird ein Mädchen mit Schulmaterial ausgestattet. Das fanden wir natürlich gut und beschlossen einstimmig mitzumachen. Von da an galt es insgesamt 450 Stifte zusammen zu bekommen. Der Anfang war schnell gemacht. Jedes Kind sammelte zu Hause im eigenen Zimmer und brachte die unbrauchbaren Stifte mit. Doch fehlte uns trotzdem noch eine große Zahl. Not macht erfinderisch und so plünderte so manches Kind auch die Haushalte von Opa und Oma, Onkel und Tanten oder das Büro der Eltern. Sollten auch Sie von einer solchen Plünder-Aktion betroffen sein, möchten wir uns an dieser Stelle offiziell dafür entschuldigen.

Nun können wir stolz behaupten es geschafft zu haben: 541 Stifte haben wir am Ende gezählt. Die Box haben wir Pfarrer Frohmuth übergeben. Es freut uns wahnsinnig, dass nun einem Mädchen geholfen wird und wir einen kleinen Teil dazu beitragen konnten. Möge es ihr zu Bildung verhelfen und sie stark machen. Wir wünschen ihr aus der Ferne alles alles Gute!!!

 

Zahnputzprophylaxe 2018

Frau Müller vom Gesundheitsamt war wieder da und erklärte uns, wie man seine Zähne richtig putzt: Wie oft, wann und vor allem wie. Wir bekamen eine Zahnbürste geschenkt und dann bürsteten wir gleichzeitig genau nach Vorgabe: Der KAI-Methode. (Kaufläche, Außenfläche, Innenfläche) Manche Kinder wussten noch aus dem letzten Jahr was das bedeutet und putzen zu Hause genau so ihre Zähne. Das ist wirklich großartig und zeigt, dass es sich lohnt über dieses Thema zu sprechen.

Auch das gesunde Frühstück war wieder Thema: Was schadet den Zähnen und was nicht und welche Nahrungsmittel helfen sogar dabei die Zähne zu schützen. Von Frau Müller bekamen wir einen Frühstücksbaum. Immer wenn wir etwas Gesundes dabei haben, können wir uns einen Apfel anmalen. Wir sind schon ganz gespannt, wer seinen Baum zuerst bunt hat.

Die Entstehung von Karies haben wir anhand von Comicbildern erklärt bekommen.

Es wurden allerlei Fragen gestellt: Was ist Zahnstein? Warum fallen älteren Menschen auch Zähne raus? Wie teuer ist ein Gebiss? Warum wachsen bei uns die Zähne nicht nach und warum haben manche Kinder so Spitzen auf den nachwachsenden Zähnen?

Mit der jährlichen Wiederholung und dem gewissenhaften Umgang mit Nahrung und Zahnbürste wird diese junge Generation hoffentlich nie ein Gebiss brauchen.

Es hat wie immer ganz viel Spaß gemacht Ein großes Dankeschön an Frau Müller. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Stolze Burgenbauer

In Sachunterricht haben wir uns passend zu unserer Klassenfahrt auf der Burg Breuberg mit dem Thema „Mittelalter“ beschäftigt. Dass sich im Mittelalter nicht nur alles um Ritter und Burgen drehte, lernten wir ganz am Anfang. Wir schauten uns zunächst einmal die verschiedenen Stände und die dazugehörige Kleidung an. Das war ganz schön unterschiedlich: von schick, bunt und auffällig hin zu praktisch und dunkelfarbig. Und die Ritter mussten oft sehr schwere Rüstungen tragen. Einmal durften wir ein Kettenhemd heben – zum Glück mit Hilfe – ganz schön schwer!

Nachdem wir uns die Entwicklung der Burgen und ihren genauen Aufbau angesehen hatten, bauten wir endlich in Teams unsere eigene Burg mit eigenem Wappen. Eifrig wurde geplant, geklebt, gebastelt, ausprobiert, geändert und verbessert, sodass wir am Ende alle glücklich unsere Burg vorstellten und zeigten, worauf wir besonders stolz waren.

Ohne Planung geht es einfach nicht:

Mit dem Grundgerüst, der Wehrmauer, starteten wir:

Langsam konnten wir Fortschritte sehen: Wehrmauern mit Wehrgängen und Zinnen, am Eingang die Zugbrücke sowie das Fallgitter, Wehrtürme und bei manchen steht sogar schon der Bergfried.

Fehlen nur noch die Häuser (Kapelle, Stall, Kemenate, Gesindehaus, ...) im Inneren der Burg.

...und fertig sind unsere Burgen mit dem passenden Wappen. Hier alle Teams mit ihren Endergebnissen:

Polizeiprojekt Sicher ohne Gewalt

An einem Projekttag in der Woche vor den Osterferien haben wir  Kinder der RvGS viel darüber gelernt, wie wir uns selbst schützen können. Polizeioberkommissarin Wagner und Polizeikommissar Ihrig sprachen mit uns am Vormittag über die verschiedenen Formen der Gewalt. Nur wenn man Gewalt einordnen und benennen kann, kann man auch darüber sprechen. In selbst erarbeiteten Rollenspielen durften wir uns in Situationen einfühlen, die sowohl offensichtliche, als auch weniger offensichtliche Gewalt beinhalteten. Gleichzeitig suchten wir gemeinsam nach möglichen Lösungen. Wir übten laut „Nein“ und „Hilfe“ zu schreien – gar nicht so einfach, wie viele von uns feststellten. Unsere Wohlfühlzone lernten wir kennen und erprobten diese. Auf unser Bauchgefühl sollen wir hören. Frau Wagner sagte, dass wir Kinder das oft noch haben, während Erwachsene ihm im Laufe des Lebens zunehmend weniger Beachtung schenken und es am Ende ganz verlieren.

Es gab viel zu besprechen: Wie verhalte ich mich, wenn ich von Fremden angesprochen werde? Wie kann ich anderen in Not helfen, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Wie setze ich einen Notruf ab? Wie verhalte ich mich, wenn mir psychische Gewalt z.B. in WhatsApp begegnet? Was sollte ich mir als Zeuge einprägen?

Ein weiteres wesentliches Thema war das Verhalten am fahrenden Auto: Welche Verhaltensweisen schützen mich? Im Grunde sind es drei Punkte: Einen Abstand von mindestens zwei Armlängen zum Auto einhalten, dem Fahrer in einem kurzen Satz deutlich zu verstehen geben, dass ich keinen Kontakt möchte und immer gegen die Fahrtrichtung des Autos weg bewegen. Auch das wurde in einer Realsituation erprobt. Mindestens genauso wichtig: Bei fremden Personen das „Sie“ verwenden: „Lassen Sie mich in Ruhe!“ Nur so wird anderen klar, dass ich diese Person nicht kenne und unter Umständen Hilfe brauche.

Da wir am Ende noch etwas Zeit hatten, durften wir uns das Polizeiauto noch genau ansehen. Neugierig wurde alles getestet und inspiziert: Die Schutzschilder, die daran montierten Schlagstöcke, die Lichtanzeige, der Innenraum, das Blaulicht und die Lautsprecheranlage.

Am Ende des Projektages freuten sich alle Kinder noch mehr auf den Besuch der Polizeistation Erbach im April und bei dem ein oder anderen änderte sich außerdem der Berufswunsch: Polizist bzw. Polizistin.

Am Abend folgte ein informativer Elternabend. Ein wichtiger Schwerpunkt waren die Gefahren der Medien: Internet, soziale Netzwerke, Messenger. Wie können Eltern ihre Kinder in diesen Bereichen schützen? Zu den Tipps gab es außerdem Informationsmaterial.

Ein großes Dankeschön an Frau Wagner und Herr Ihrig für den spannenden und informativen Tag. Wir haben viel gelernt.