Biene, Ameise & Co. - Ein Insektenprojekt der Klasse 1/2 an der RvGS

Ist die Spinne ein Insekt? Wie kann ich ein Insekt von anderen Lebewesen unterscheiden? Was mögen Insekten und was mögen sie nicht? All diese Fragen und noch viel mehr beantwortete uns Frau Stuckert während unseres 2-stünidgen Kurzprojekts zum Thema Insekten. Dank der Initiative „Ohne Insekten geht es nicht“ der Stiftung der Sparkasse Odenwaldkreis lernte die Klasse 1 und 2 Arachne die Spinne und die Biene Melissa kennen und wir lernten anhand von übergroßen Modellen, woran wir ein Insekt erkennen können und was sie von anderen Kriech-oder Spinnentieren unterscheidet. Anschließend lernten wir in einem Quiz viel über das Leben und die Gefahren für Insekten. So lernten wir, dass es besser ist, nachts nicht so viel Beleuchtung rund ums Haus anzumachen und unsere Blumen und Pflanzen nicht mit Chemie zu düngen. Die Insekten bevorzugen bunt gemischte Blumenwiesen mit offenen Blüten. Daher stellten wir zum Abschluss der Einheit eine Samenbombe her, gefüllt mit allerhand bunt gemischten Blumensamen. Dazu vermischten wir Steinmehl mit Erde und Blumensamen in einer kleinen Schüssel mit Wasser. Hier durfte mal kräftig gematscht werden, denn alles sollte gut vermischt sein. Anschließend wurden kleine Kugeln geformt, die die Kinder mit nach Hause nehmen durften um an einer Stelle im Garten oder einer Wiese ein buntes Fleckchen mit verschiedenen Blumen entstehen zu lassen. Wir hoffen sehr, dass wir dann im Frühjahr und Sommer dort viele verschiedene Insekten beobachten können. Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an Frau Stuckert, die mit uns dieses kurzweilige Projekt durchführte. Und ein großes Dankeschön geht auch an die Sparkasse Odenwaldkreis!

„Safe Place“ an der RvGS

Einen sicheren Ort finden – in seinem Umfeld, in Personen, vor allem aber in sich selbst. Darum ging es bei dem Projekt „Safe Place“. Dieses Projekt wurde vom Hessischen Kultusministerium über die Schulpsychologen der Schulämter in die Schulen gebracht und ist Teil des Löwenstark-Aufholprogrammes. Das Projekt umfasste 5 Module, die von der Schulpsychologin Frau Kollmar angeleitet wurden und 5 Module, die mit der Lehrkraft durchgeführt wurden.

“Safe Place” ist ein Training für Schüler:innen, dass den Umgang mit Stress und Belastungen in den Mittelpunkt stellt und so die Resilienz, also die psychische Belastbarkeit stärken soll.

Resilienz ist Fähigkeit, mit Herausforderungen umzugehen, Krisen und Enttäuschungen zu überwinden, sich an Veränderungen anzupassen und kreative Lösungen für Probleme zu finden. Dies beinhaltet auch, die Welt und unsere natürliche Umgebung als "sicheren Ort" zu erleben.

Dieses Programm vereint Elemente der Psychoedukation zu Stress und Stressbewältigung wie den Zusammenhang von Gedanken – Gefühlen und körperlichen Reaktionen mit interaktiven Übungen die die eigenen Stressreaktionen und Bewältigungsstrategien direkt erfahrbar machen. Das hört sich trocken an, war es aber nicht. Viel gespielt haben wir. Und auch die Übungen haben Spaß gemacht. In den anschließenden Gruppendiskussionen konnte das Erfahrenen dann eingeordnet und grundsätzlich die Fähigkeit sich über Gefühle auszutauschen geübt und gefördert werden. Der ursprüngliche Gedanke ist, dass der Klassenraum zu einem sicheren Ort werden soll, der für alle Mitglieder der Klassengemeinschaft und für jeden Einzelnen zu einem stabilisierenden Faktor wird. Frau Kollmar merkte schon in der ersten Sitzung, dass sich alle Schüler:innen in der RvGS sicher fühlen und der Schwerpunkt verlagert werden musste – hin zu dem sicheren Ort in einem selbst, wenn man Stress hat, ängstlich oder unsicher ist. Vor allem im Hinblick auf den Wechsel in die Weiterführende Schule war das Projekt am Ende des Schuljahres in Klasse ¾ bestens platziert.

Die RvGS ist dankbar dafür, dass wir einen Platz in dem Programm bekommen haben und die Durchführung für alle so gewinnbringend war.

Quizshow bei der Theater-AG der RvGS

Ein Jahr Theater-AG mit sensationellen Aufführungen endet am letzten Schultag mit einem weiteren Highlight: Die Quizshow! Alle Schüler:innen wurden eingeladen der Vorführung des letzten Theaterstücks beizuwohnen. Ein Moderator, mehrere Quizshowkandidaten. Bei einer falsch beantworteten Frage flogen die Kandidaten raus. Die Fragen, die der Moderator stellte, wurden während des Beratschlagens der Kandidaten zufällig beantwortet, ohne dass diese das bemerkten. Wohl aber fiel es dem Zuschauer auf. Und so gab es zahlreiche laute Lacher, während der Moderator ganz viele Fragen rund um das Thema Schule stellte. Eine kleine Soundmaschine untermalte falsche Antworten und richtige Antworten mit einem witzigen Geräusch. Die Theaterdarsteller spielten gewohnt professionell und ohne große Aussetzer ihre Rollen. Da einige krankheitsbedingt ausfielen, mussten die anwesenden Darsteller öfter ihre Rollen wechseln. Um es den Zuschauern leichter zu machen zogen sie sich zwischen den Szenen in Windeseile um. Schon alleine die Kleidung war lustig. Das Theaterstück „Die Quizshow“ war so witzig, dass wir überlegen dieses Mal in einem größeren Rahmen aufzuführen. Es hat definitiv Potential ganz viele Menschen zum Lachen zu bringen.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle engagierten Schüler:innen und an die AG-Leitung Lena Lilienthal.

Blick in die RvGS so kurz vor den Ferien

Schon das ganze Schuljahr wurde berichtet was die RvGS alles Großartiges erlebt und erlernt hat. Aber was geschieht eigentlich so kurz vor den Ferien?

In Klasse 3/4 wird bis zum vorletzten Tag mit Vollgas das Mathebuch zu Ende gebracht. Immerhin sollen die künftigen Fünftklässler an den weiterführenden Schulen keine Lernlücken haben. Ansonsten steht entspannte Unterrichtsgestaltung an und das große Aufräume. Der Fokus in den Nebenfächern liegt auf miteinander Zeit verbringen. Miteinander bedeutet alle zusammen, also egal ob 1., 2., 3. oder 4. Klasse. Es wird gemeinsam gefrühstückt, frei gebastelt, gemalt, getobt und gespielt. Auch werden vertraute Gespräche mit den 4. Klässlern geführt. Bei den Gesprächen werden Unsicherheiten vor dem bevorstehenden Schulwechsel genommen.

So kurz vor Schuljahresende liegen ganz viele Emotionen im Schulgebäude in der Luft. Vorfreude auf die Sommerferien, Respekt vor dem Schulwechsel, Neugierig auf Alles was kommt, Ungewissheit, betrübt das MitschülerInnen gehen, Freude in die nächste Klasse zu kommen und noch viel mehr zu Erlernen.

Die RvGs atmet zum Schuljahresende gemeinsam aus. Ein erfolgreiches Schuljahr geht zu Ende, denn jeder der SchülerInnen hat sein Bestes gegeben.

 

Neues aus der Handarbeits-AG der RvGS

Die Handarbeits-AG macht auch im 2. Halbjahr ihrem Namen wieder alle Ehre.

Erneut konnte sich eine weitere Gruppe am Webrahmen erfreuen. Und man merkte wieder wie schnell man vorankam, bis man bei den letzten 5 cm war. Dann dauert es eine gefühlte Ewigkeit. Hier waren Geduld und Ausdauer gefragt, und nicht jedem fiel es leicht immer und immer wieder festzustellen, dass es auch heute noch nicht ganz fertig wurde.

Alles in allem war aber der Großteil der Kinder sehr schnell und konnte aus dem fertig gewebten ein Deckchen oder eine Tasche mit oder ohne Bändel zum Umhängen machen.

Während ein kleiner Teil noch mit den besagten 5 cm kämpfte, fingen die anderen an sich am feilen, schleifen und sägen zu probieren. Das Ziel war ein Teelichthalter.

Und auch hier war es schwierig dran zu bleiben. Schleifen und Feilen ist eine langwierige, nicht besonders spannende Aufgabe. Man sieht nicht viel, aber nur wer gut vorarbeitet hat am Ende ein schönes Ergebnis.

Ausdauer und Geduld waren auch hier oberstes Gebot. Auch wenn draußen die Sonne scheint, der Holzstaub in der Nase kitzelt und man scheinbar nicht vorankommt. Die körperliche Anstrengung die bei der Holzbearbeitung gefordert wird, findet auch nicht immer Freunde.

Doch auch wenn manche vielleicht lernen mussten, das Anstrengung und Ausdauer dazugehören und man nicht immer alles nur sitzend machen kann, sind am Ende alle begeistert, wenn sie ihr fertiges, eigenes, selbst hergestelltes Werkstück in den Händen halten. (Y. Gelb)

 

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