Regenwurmprojekt

Regenwürmer leben in bis zu zwei Meter tiefen Röhrensystemen im Boden fast überall in der Erde. Wir alle haben schon Regenwürmer gesehen, angefasst oder vielleicht sogar gerettet. Gleich zu Beginn stellte ein Kind fest: „Ich liebe Regenwürmer“. Und so befassten wir uns genauer mit ihnen, ihrem Leben und ihrer wirklich tollen und wichtigen Arbeit.

Zuerst einmal machten wir uns schlau. Was viele nicht wissen: Es gibt mehrere Hundert Arten von ihnen, in Deutschland über 40 davon. Die nachtaktiven Pflanzenfresser ziehen welke Blätter und Gräser in ihre Gänge, die nach dem Verdauen als wertvoller Humus ausgeschieden wird. Beim Graben ihrer Röhren lockern und durchmischen sie den Boden, wodurch sich auch Wasser in der Erde gut verteilen kann.

Wo bei einem Regenwurm vorn und hinten ist, ist schwer zu erkennen. Nur bei genauem Hinsehen kann man an einem Ende die Mundöffnung entdecken. Regenwürmer atmen über die Haut. Solange genug Sauerstoff im Wasser ist, ertrinken sie auch nicht. Ihre Hautoberfläche ist sehr empfindlich. Sie bekommen deshalb schnell einen Sonnenbrand. Die Würmer können dann nicht mehr atmen und ersticken. Künftig wissen wir also, wann wir einem Wurm helfen müssen und wann nicht.

Wir zogen los um Erde und Sand für die Gläser zu suchen. In Gruppen befüllten wir ein großes Einmachglas abwechselnd mit Schichten aus feuchter Erde und Sand. Oben auf die Erde legten wir Laub und Gras.

Anschließend haben wir uns auf die Suche nach Regenwürmern gemacht. Erst ganz oben auf dem Berg sind wir fündig geworden. In jedes Glas haben wir mindestens einen Regenwurm. Die Gruppen haben ihrem „Erdproduzenten“ auch einen Namen gegeben.

Die Oberfläche haben wir täglich mit einer Sprühflasche befeuchtet.

Schon bald waren Regenwurmkothäufchen zu sehen. Sie bestehen aus verdauten Pflanzenresten sowie Erde und sind ein hochwertiger, natürlicher Dünger für den Boden.

Später konnten wir die Gänge erkennen.

Ganz zum Schluss unseres Projektes haben wie die Regenwürmer wieder frei gelassen. Es haben alle überlebt und wir verabschiedeten uns von unseren Wurmfreunden.

 

Kinder helfen Kindern 2018

Auch in diesem Jahr haben wir gemeinsam mit Pfarrer Frohmuth bei Kinder helfen Kindern! mitgemacht. Dazu sammelten wir wieder ganz viele Dinge, die wir selbst nicht mehr brauchen aber noch gut und wie neu sind. Es kam allerlei zusammen: Spiele, Süßigkeiten, Drogerieartikel, Hefte, Stifte, Mützen, Handschuhe, Stofftiere und Vieles mehr. Liebevoll packten wir die Pakete und achteten darauf die Sachen gerecht zu verteilen.

Verschönert haben wir unsere prall gefüllten Pakete dann alle zusammen in Religion. Schließlich sollen sie wie Geschenke aussehen.

Anschließend haben wir sie bei Pfarrer Frohmuth ins Auto geladen. Er nahm sie mit, um sie zur Sammelstelle zu bringen. Von dort aus gehen sie auf eine lange Reise und werden rechtzeitig zu Weihnachten bei einem Kind ankommen, dem es nicht so gut geht wie uns. Und so schicken wir insgesamt sechs Pakete aus Gammelsbach über die Aktion „Kinder helfen Kindern“ nach Bulgarien und jedes Paket soll eine Botschaft an die Kinder dort sein: Wir denken an euch und hoffen euch eine Freude gemacht zu haben.

Stifte sammeln für syrische Mädchen – RvGS ist dabei!

Pfarrer Frohmuth brachte uns eine tolle Spendenaktion mit: Durch das Sammeln alter, leerer, kaputter Stifte kann man Gutes tun. Die Aktion des Weltgebetstages der Frauen lautet: Stifte machen Mädchen stark. Durch das Recycling von Stiften unterstützt der Weltgebetstag ein Team aus LehrerInnen und PsychologInnen, das 200 syrischen Mädchen in einem Flüchtlingscamp im Libanon Schulunterricht ermöglicht. Denn zum Stark-werden braucht es Bildung. Mit 450 Stiften wird ein Mädchen mit Schulmaterial ausgestattet. Das fanden wir natürlich gut und beschlossen einstimmig mitzumachen. Von da an galt es insgesamt 450 Stifte zusammen zu bekommen. Der Anfang war schnell gemacht. Jedes Kind sammelte zu Hause im eigenen Zimmer und brachte die unbrauchbaren Stifte mit. Doch fehlte uns trotzdem noch eine große Zahl. Not macht erfinderisch und so plünderte so manches Kind auch die Haushalte von Opa und Oma, Onkel und Tanten oder das Büro der Eltern. Sollten auch Sie von einer solchen Plünder-Aktion betroffen sein, möchten wir uns an dieser Stelle offiziell dafür entschuldigen.

Nun können wir stolz behaupten es geschafft zu haben: 541 Stifte haben wir am Ende gezählt. Die Box haben wir Pfarrer Frohmuth übergeben. Es freut uns wahnsinnig, dass nun einem Mädchen geholfen wird und wir einen kleinen Teil dazu beitragen konnten. Möge es ihr zu Bildung verhelfen und sie stark machen. Wir wünschen ihr aus der Ferne alles alles Gute!!!

 

Zahnputzprophylaxe 2018

Frau Müller vom Gesundheitsamt war wieder da und erklärte uns, wie man seine Zähne richtig putzt: Wie oft, wann und vor allem wie. Wir bekamen eine Zahnbürste geschenkt und dann bürsteten wir gleichzeitig genau nach Vorgabe: Der KAI-Methode. (Kaufläche, Außenfläche, Innenfläche) Manche Kinder wussten noch aus dem letzten Jahr was das bedeutet und putzen zu Hause genau so ihre Zähne. Das ist wirklich großartig und zeigt, dass es sich lohnt über dieses Thema zu sprechen.

Auch das gesunde Frühstück war wieder Thema: Was schadet den Zähnen und was nicht und welche Nahrungsmittel helfen sogar dabei die Zähne zu schützen. Von Frau Müller bekamen wir einen Frühstücksbaum. Immer wenn wir etwas Gesundes dabei haben, können wir uns einen Apfel anmalen. Wir sind schon ganz gespannt, wer seinen Baum zuerst bunt hat.

Die Entstehung von Karies haben wir anhand von Comicbildern erklärt bekommen.

Es wurden allerlei Fragen gestellt: Was ist Zahnstein? Warum fallen älteren Menschen auch Zähne raus? Wie teuer ist ein Gebiss? Warum wachsen bei uns die Zähne nicht nach und warum haben manche Kinder so Spitzen auf den nachwachsenden Zähnen?

Mit der jährlichen Wiederholung und dem gewissenhaften Umgang mit Nahrung und Zahnbürste wird diese junge Generation hoffentlich nie ein Gebiss brauchen.

Es hat wie immer ganz viel Spaß gemacht Ein großes Dankeschön an Frau Müller. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Stolze Burgenbauer

In Sachunterricht haben wir uns passend zu unserer Klassenfahrt auf der Burg Breuberg mit dem Thema „Mittelalter“ beschäftigt. Dass sich im Mittelalter nicht nur alles um Ritter und Burgen drehte, lernten wir ganz am Anfang. Wir schauten uns zunächst einmal die verschiedenen Stände und die dazugehörige Kleidung an. Das war ganz schön unterschiedlich: von schick, bunt und auffällig hin zu praktisch und dunkelfarbig. Und die Ritter mussten oft sehr schwere Rüstungen tragen. Einmal durften wir ein Kettenhemd heben – zum Glück mit Hilfe – ganz schön schwer!

Nachdem wir uns die Entwicklung der Burgen und ihren genauen Aufbau angesehen hatten, bauten wir endlich in Teams unsere eigene Burg mit eigenem Wappen. Eifrig wurde geplant, geklebt, gebastelt, ausprobiert, geändert und verbessert, sodass wir am Ende alle glücklich unsere Burg vorstellten und zeigten, worauf wir besonders stolz waren.

Ohne Planung geht es einfach nicht:

Mit dem Grundgerüst, der Wehrmauer, starteten wir:

Langsam konnten wir Fortschritte sehen: Wehrmauern mit Wehrgängen und Zinnen, am Eingang die Zugbrücke sowie das Fallgitter, Wehrtürme und bei manchen steht sogar schon der Bergfried.

Fehlen nur noch die Häuser (Kapelle, Stall, Kemenate, Gesindehaus, ...) im Inneren der Burg.

...und fertig sind unsere Burgen mit dem passenden Wappen. Hier alle Teams mit ihren Endergebnissen:

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