Ich schenk dir eine Geschichte 2018

Am 20. April war Welttag des Buches. An diesem Tag bekamen ganz viele Schulkinder Gutscheine für ein Buch. „Ich schenk dir eine Geschichte“ ist dieses Jahr ein Skaterroman.

Wir Kinder der RvGS mussten uns das Buch nicht abholen, sondern bekamen es  vorbei gebracht. Die Buchhändlerin Frauke Schindelhauer-Kaufmann und ihr Mann Robert Kaufmann brachten uns die Bücher persönlich vorbei.

Frau Schindelhauer-Kaufmann erzählte uns etwas über den Welttag des Buches und seine Entstehung, über ihre Arbeit als Buchhändlerin, über berühmte Schriftsteller und noch vieles mehr. Das tollste an ihrem Besuch war aber, dass sie uns vorgelesen hat. Zuerst durften wir der Geschichte „Der Bücherfresser“ von Cornelia Funke lauschen.

Und weil wir so begeistert waren, bekamen wir noch eine zweite Geschichte vorgelesen: „Die kleine Fledermausbuchhändlerin“. Darin geht es um Geschichten aus dem Buchhändleralltag. Die Kunden der Fledermausbuchhändlerin können unterschiedlicher nicht sein: Ines Igelchen, Olaf Otter, Frau Eichhorn, Herr Dachs, … Aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie mögen Bücher sehr und lieben es in Literatur einzutauchen.

Anschließend bekamen wir unser Buch. Die ersten fingen direkt an zu lesen. Andere entdeckten im hinteren Teil den Comic. Glücklich duften wir alle unser Buch mit nach Hause nehmen.

Vielen Dank noch einmal an die Buchhandlung Schindelhauer für ihren Besuch und das Vorlesen.

Besuch der Polizeistation in Erbach

Nachdem uns der Polizeischutz des Kultusministers vergangenen Sommer erzählte, dass Schulklassen die Polizeistation in Erbach besuchen können, machten wir natürlich gleich einen Termin aus. Im April war es dann soweit: Ganz aufgeregt  fuhren wir mit dem Linienbus nach Erbach. Dort angekommen, liefen wir flotten Schrittes zum Eingang und sofort wurde es manchen Kindern mulmig:  Anmelden mussten wir uns durch eine Glasscheibe und überall hingen Fandungsfotos. Auf denen waren die Gesichter der Verbrecher  zu sehen und auch was sie getan haben. Lange mussten wir aber nicht warten. Frau Wenthaus holte uns ab und führte uns in den obersten Stock der Polizeistation in einen großen Raum.

Dort bekamen wir die Ausrüstung eines Polizisten erklärt und gezeigt. Anprobieren durften wir auch alles. Das war großartig. Manchen passte die Ausrüstung schon richtig gut.

Nie hätten wir gedacht, wie schwer das alles ist. Der Helm, die schusssichere Weste, der Schlagstock, das Spray, die Handschellen, die Waffe, usw. Uns wurde schnell klar: Wenn man das alles bei großer Hitze tragen muss und im schlimmsten Fall auch noch damit rennen soll, dann ist das sehr anstrengend. Deswegen muss man als Polizist auch fit sein und viel Sport machen. Danach bekamen wir eine Einführung in die Spurenarbeit. Wir durften beobachten wie Fingerabdrücke gesichert werden und unseren eigenen Fingerabdruck mit nach Hause nehmen.  

Anschließend gingen wir in die Zentrale. Dort stehen ganz viele Bildschirme, Fernseher, Computer und Telefone. Dort läuft alles zusammen. Auf kleinen Monitoren konnten wir die Zellen sehen. In Erbach gibt es 5 Zellen, in denen Tatverdächtige untergebracht werden können. Da diese gerade leer waren, durften wir sie uns von innen ansehen. Und dabei wurde wieder ein paar Kindern ganz komisch zumute. Die Zellen sind komplett gefliest, haben keine Fenster und die Toilette roch auch nicht besonders gut. Das war schon sehr beklemmend und selbst die vorlauten Jungs wurden ganz leise.

Beeindruckt verließen wir die Polizeistation. Die Gespräche im Bus und anschließend im Schulgarten ergaben, dass man dann doch besser nichts anstellen sollte, um nicht am Ende in so einer Zelle zu landen. Man könne sich ja noch so klug verhalten, die Spurensicherung kommt einem ganz am Ende ja doch auf die Schliche. Andere haben nach diesem Morgen beschlossen später mal bei der Polizei zu arbeiten.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei Frau Wenthaus und allen Beteiligten für den tollen und spannenden Vormittag bedanken. Es hat uns ganz viel Spaß gemacht.

 

Osternestsuche 2018

Ostern drohte dieses Jahr doch tatsächlich ins Wasser zu fallen. Schon im Vorfeld hatten wir alle große Sorge, dass der Osterhase es bei diesem permanenten Regenwetter nicht nach Gammelsbach schaffen würde. Doch zum Glück hatte er eine gute Idee. Statt die selbstgebastelten Osternester wie gewohnt oben an der Burg Freienstein zu verstecken, teilte uns der Hase mittels eines Briefes an der Schuleingangstür mit, dass er die Nester dieses Jahr im Schulgebäude versteckt hat. Auf den ersten Blick konnten wir nichts entdecken. Umso begeisterter stürmten wir los zur großen Suche. Im ganzen Gebäude, vom Keller bis unter das Dach waren die Nester verteilt. Teilweise waren diese so versteckt, dass wir uns von anderen helfen lassen mussten. Nachdem alle Schubladen, Schränke, Türen und Ecken erkundet waren, hatten dann tatsächlich alle ihr Osternest gefunden. Danke lieber Osterhase!

 

Gammelsbach Helau!!!

Dieses Jahr wurde am 9. Februar, dem Freitag vor Fastnacht, in der RVGS wieder eine Fastnachtsparty gefeiert. Zu Schulbeginn erschienen allerlei bunt verkleidete Figuren. Man sah, dass zu Hause viel Arbeit in die Verkleidung investiert wurde.

Nach zwei Schulstunden starteten wir mit einem kleinen Umzug durch das Schulgebäude und den Schulhof. Dieser wurde von Fastnachtsmusik begleitet und die geworfenen Bonbons wurden blitzschnell aufgesammelt. Da es sehr kalt war, zog es die ersten, eher dünn bekleideten Prinzessinnen, wieder in das Schulgebäude. Dort wurde ausgiebig gefrühstückt. Anschließend konnten die Spiele beginnen…

Den Start machte das Dickmanns-Wett-Essen. Alle waren hochmotiviert, hatten die Hände auf dem Rücken verschränkt und die Haare in Sicherheit gebracht als das Startkommando fiel. Gegen den top vorbereiteten und schon im Vorfeld siegessicheren Roman hatte allerdings niemand eine Chance. In 40 Sekunden war der Dickmann komplett verspeist. Ander kämpften dagegen wesentlich länger gegen Schokolade und Eischaum am Mund und auch weit darum herum. Beim Luftschlangen-Wettbewerb konnte man keinen Sieger ausmachen. Der Raum war aber danach kunterbunt. Das Personenraten wurde nur kurz durchgehalten, denn alle waren ganz gespannt auf den Klassiker „Schokoladen-Essen“. Hierzu teilten sich Jungs und Mädchen in zwei Gruppen und schon ging es los. Unter lauten Zurufen wurde wild gewürfelt, panisch bekleidet und sogleich wieder ausgezogen. Nur wenige kamen tatsächlich dazu Messer und Gabel anzusetzen. Trotzdem war es für alle ein riesen Spaß.

Glücklich und ohne Hausaufgaben gingen die Kids danach in die Betreuung. Nächstes Jahr feiern wir Fastnacht am 1. März. Manch einer überlegt schon jetzt, als was er dann in die Schule gehen wird. Gammelsbach Helau!

Klassenfahrt der RvGS

Ende November, vom 22.-24. fuhren fast alle Kinder der RvGS bei schönstem Wetter zur Burg Breuberg auf Klassenfahrt. Die Klassen 2, 3 und 4, insgesamt 17 Kinder, fuhren am Mittwoch gleich morgens gut gelaunt mit dem Bus nach Breuberg.

Die Taschen wurden dort teilweise unter großem Gestöhne den Berg hoch getragen.

Oben angekommen durften wir gleich auf unsere Zimmer. Der Herbergsvater Herr Daniels erklärte uns kurz die Regeln und dann wurden die Betten bezogen. Das gelang nur im Team. Wir richteten uns in unseren Zimmern gemütlich ein. Es wurde viel geplappert, ausgetauscht, genascht und sich gegenseitig besucht. Alles war wahnsinnig aufregend. Nach dem Mittagessen gingen wir gemeinsam die Burg ab und schauten, bis wohin wir uns frei bewegen und auch alleine spielen dürfen. Es gab klare Regeln, die wir schon vor der Fahrt ausführlich besprochen hatten. Und dann begann schon unsere Burgführung. Herr Eckhardt war sehr lustig und erzählte uns ganz viele interessante und witzige Dinge über die Burg und das Leben damals. Wir waren am Burgbrunnen, auf dem Bergfried, im Rittersaal, im Keller und an der Burgmauer.

Bis zum Abendessen durften wir spielen. Um halb acht stand die Nachtführung auf dem Programm. Herr Eckhardt führte uns in die Burgkapelle und auf den Dachboden.

Die ersten Kinder waren da schon so müde, dass sie mit Frau Allmann zurück zu den Zimmern und sofort ins Bett gegangen sind. Die Anderen kamen kurz darauf mit Frau Walther-Lorenz zurück. Alle waren todmüde und wollten sofort schlafen. Doch leider waren die Schüler über uns die ganze Nacht so laut, dass manche sehr lange wach lagen.

Am nächsten Tag hatten wir morgens Zeit zum Spielen, Toben, Klettern, usw. Mittags fanden dann die Ritterspiele statt. Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt: Blau, grün, rot und gelb.

Folgende Disziplinen galt es im Team zu gewinnen: Steckenpferdstaffel, Schutzschildmemory, Armbrustschießen und Burgstürmung. Alle Gruppen waren richtig gut und am Ende gewann Gruppe Rot knapp mit 42 „Stiefeln“.

Nach dem Abendessen machten wir mit unseren Taschenlampen eine Nachtwanderung um die Burg herum. Das war aufregend. Frau Walther-Lorenz heizte in dieser Zeit unser Lagerfeuer an. Das Stockbrot schmeckte super. Wir saßen am Lagerfeuer, legten die Köpfe in den Nacken und betrachteten die Sterne. Für einen Moment waren wir alle ganz leise – das war richtig schön.

Als aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gammelsbach ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, das Feuer gemeinsam zu löschen. Zurück in den Zimmern stanken wir alle ordentlich nach Rauch, fielen aber trotzdem sofort ins Bett. In dieser Nacht konnten wir durchschlafen, wir waren nämlich alleine auf der Burg und so war es richtig ruhig. Das Packen am nächsten Morgen stimmte Viele traurig. Die Meisten wären gerne länger geblieben. Aber schon im Bus freute man sich dann doch auf Zuhause, die Eltern und das eigene Bett. Es war eine wirklich tolle Klassenfahrt. Wir hatten ganz viel Spaß, das Essen war richtig lecker und wir allen haben uns gut verstanden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Walther-Lorenz, die mit uns mitgefahren ist.

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