Erster Bücherbasar an der RvGS

„Wohin mit alten ausgelesenen Büchern?“, fragt sich so mancher Bücherfreund. Für die Papiertonne sind die meisten Bücher viel zu schade. Außerdem haben sie viel Geld gekostet. Was aber tun, wenn das Buch schon mehrfach gelesen wurde, oder es nicht mehr der Lesestufe entspricht oder nicht mehr interessiert? Weitergeben, verschenken, ausleihen, … das alles sind Möglichkeiten.

In unserer wöchentlichen Literaturstunde verleihen die Kinder sich gegenseitig regelmäßig Bücher. Denn Bücher können, wenn man sie ordentlich behandelt und man pfleglich mit ihnen umgeht, von endlos vielen Kindern gelesen werden. Und trotzdem mag man manche Bücher einfach nicht mehr haben. Und so fanden wir die Idee eines Bücherbasars toll. Jedes Kind bringt die Bücher mit, die es selbst nicht mehr haben mag und tauscht diese gegen Bücher, die es noch nicht kennt. So wechseln viele Bücher ihren Besitzer und jeder nimmt „neue“ Bücher mit nach Hause.

Von der Idee in die Tat umgesetzt, am Donnerstag, den 31. März, rechtzeitig vor dem internationalen Kinderbuchtag am 2. April, fand bei uns der Bücherbasar statt. Jedes Kind, das Bücher mitbrachte stellte diese auf einem eigenen Tisch aus. Alle Kinder stöberten und lasen eine Stunde lang, als wären sie in einem Buchhandel und gegen Ende der zweiten Stunde begann die Tauschphase. Dabei wurden sie von den Lehrkräften unterstützt. Am Ende des Tages gingen alle Kinder mit für sie neuen Bücher nach Hause. Die nächste Zeit ist also für ausreichend Lesestoff gesorgt. Und das ohne auch nur einen Euro ausgegeben zu haben. Die Kinder waren begeistert. Ein Junge beschrieb es am Folgetag folgendermaßen: „Es war ein komisches Gefühl mit so vielen neuen Büchern nach Hause zu gehen. Die stehen jetzt alle in meinem Zimmer. Dabei waren sie kurz vorher jemand anderem. Es ist ein komisch-tolles Gefühl, irgendwie verrückt.“

Da die Rückmeldungen der Kinder durchweg positiv waren, haben wir uns vorgenommen, dies nun 2x im Jahr anzubieten. Das Schaffen von Leseanreizen, die Freude im Umgang mit Büchern, die Förderung der Lesekompetenz ist uns eine Herzensangelegenheit und wir freuen uns, wenn die Kinder ebenfalls Spaß daran haben.

 

Der Osterhase war heimlich an der RvGS

Der Osterhase hat sich angekündigt. Am letzten Schultag wollte er kommen. Das sagte er zumindest den Lehrerinnen. Und auch ein paar SchülerInnen wussten von seinem angekündigten Besuch. Bis zur großen Pause war er noch immer nicht da und so langsam wurden wir alle unruhig. Nicht, dass er erst dann kommt, wenn wir alle schon zu Hause sind. Immerhin hatten wir am letzten Schultag ja nur 3 Stunden. In der Pause hielten wir Ausschau. Aber niemand sah ihn.

Als der Bäckerwagen vorfuhr, wurde Frau Denniger sofort befragt. Vielleicht hatte sie den Osterhasen gesehen. Und tatsächlich: Er saß bei ihr auf dem Beifahrersitz. Sie musste ihn mitnehmen, weil er so schwer zu tragen hatte. Aber als wir auf den Beifahrersitz schauten, war da kein Hase. Im ganzen Bäckerbus war er nicht. Der letzte Halt vor der Schule war beim Kuhstall der Familie Trumpfheller. Oh weh! Die Panik war groß! Hat der Osterhase den Kuhstall mit der Schule verwechselt? Ist er dort ausgestiegen? Bekommen jetzt die Kühe unsere Osterkörbchen? Und werden sie diese gleich komplett fressen?

Betrübt gingen wir nach der Pause wieder in unsere Klassenräume. Auf dem Weg dorthin sahen wir schon ein verstecktes Körbchen. Wie konnte das sein? Die Erklärung lieferte Frau Winkelnkemper: Der Osterhase hatte bei ihr hinten an der Tür geklingelt und sie hat ihn selbstverständlich rein gelassen. Und so hat er, während wir draußen auf ihn warteten, alle Körbchen im gesamten Schulgebäude versteckt und ist gegangen, ohne Hallo zu sagen. Sowas aber auch!

Nach dem Frühstück stürmten wir alle los, um unsere Körbchen zu suchen. Manche waren richtig gut versteckt, sodass wir teilweise lange suchen mussten. Aber ganz am Ende hat jeder seins gefunden. In dem Körbchen waren neben Naschsachen auch Seifenblasen. Die haben wir nach Schulende gleich ausprobiert.

Danke lieber Osterhase!

 

 

Kids der RvGS verschönern das Papillon

Als wir gefragt wurden, ob wir bereit wären die Schaufensterscheiben den Papillon zu verschönern, sagten wir natürlich sofort zu. Frau Schröder erklärte sich bereit eine Schülerdelegation nach Beerfelden zu fahren und wieder zurück zu bringen. Die Zweitklässler fühlten sich berufen ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen und sechs von ihnen starteten am Donnerstag, den 7. April Richtung Beerfelden. Frau Lenz erwartete sie mit extra bestellter Farbe. Die Kleidung wurde geschützt, indem Müllbeuten übergezogen wurden und dann ging es los. Es sollte ein frühlingshaftes Bild mit vielen Bäumen entstehen. Die Kids haben sich sehr viel Mühe gegeben und sie hatten großen Spaß dabei.

Im Anschluss gab es im Papillon noch eine Stärkung, bevor es wieder nach Gammelsbach ging. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Lenz und dem gesamten Papillon für diesen Vormittag und hoffen, dass es allen Betrachtern gefällt. Wenn Sie also unser Kunstwerk bestaunen wollen, dann müssen Sie nach Beerfelden zum Papillon fahren.

 

Die RvGS sagt Hurra! Unser Pfarrer ist wieder da!

Wir freuen uns so sehr: Unser Pfarrer Frohmuth ist wieder da. Eine gefühlte Ewigkeit hatten wir nun keinen Religionsunterricht. Gestürzt ist er, hat sich eine Sehne gerissen, wurde operiert und saß im Rollstuhl. Bald konnte er an Krücken gehen, aber das Autofahren war natürlich nicht möglich.

Wir haben ihm geschrieben, damit er auf dem Krankenbett etwas Beschäftigung hat. Gute Besserung haben wir ihm gewünscht und dass er schnell wieder laufen kann.

Und so mussten wir lange auf ihn verzichten. Wir vermissten seinen Humor, seine fröhliche Art, die Geschichten, das Basteln und Malen. Nun aber geht es endlich wieder los: Unser Pfarrer Frohmuth ist wieder da! Hurra!

 

Gammelsbach Helau! RvGS feiert Fastnacht.

Am Freitag, den 25. Februar kamen alle Kinder verkleidet in die Schule. Und auch die LehrerInnen waren (fast) alle verkleidet. Auch wenn das gemeinsame Feiern ein weiteres Mal ausfallen musste, so war es uns doch möglich im Klassenverband ein wenig Spaß zu haben. Frisch getestet hatten der Ninja, das Cowgirl, die Prinzessin, die Harry Potters und der Frosch in der ersten Stunde erst noch „normal“ Matheunterricht. Das war auch irgendwie witzig. Danach ging die Sause los. Wir betrachteten alle Kostüme ganz genau, wir wählten das witzigste Kostüm, wir machten ein Schokokuss-Wettessen, verteilten Luftschlangen, tanzten den Luftballonpartnertanz – diesmal aber mit den Rücken zueinander, wir hörten Fastnachtsmusik und spielten viele Spiele.

Bei dem Kostümwettbewerb konnten wir uns gar nicht entscheiden. So viele tolle Verkleidungen gab es und jeder Einzelne hat sich sehr viel Mühe gegeben. Es war so richtig schön bunt und laut in der Schule.

In der großen Pause machten wir im Freien alle zusammen eine Polonaise zu Musik. Die Fastnachtsfeiern und Umzüge fielen ja auch in diesem Jahr wieder aus, sodass wir alle froh waren wenigstens in der Schule ein wenig feiern zu können. Hoffentlich wird es nächstes Jahr endlich wieder anders sein. Darauf ein dreifach donnerndes: Gammelsbach Helau! Gammelsbach Helau! Gammelsbach Helau!

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