Einschulungsfeier an der RvGS

Am vergangenen Dienstag, den 7. August wurde die Einschulung von 8 Gammelsbacher Kindern gefeiert. Letztes Jahr durften wir nur eine Erstklässlerin begrüßen, dieses Jahr sind es gleich acht. Für Gammelsbacher Verhältnisse ein großer Jahrgang über den sich die gesamte Schulgemeinde sehr freut. Die Schultüten waren prall gefüllt, hatten ordentlich Gewicht und waren teilweise fast genauso groß wie ihre stolzen Besitzer. Die „Neuen“ hatten zwar keine Angst, waren aber mächtig aufgeregt. Der ein oder andere war sich aber sicher: Meine Mama ist aufgeregter als ich!

Ganz viele waren gekommen um die Erstklässler an ihrem großen Tag zu begleiten: Eltern, Geschwister, Opas und Omas, Paten, Tanten und Onkel, Uromas und Uropas. Als sich um 9:30 Uhr alle Anwesenden bei tropischen Temperaturen in den Klassenraum gequetscht hatten, konnte die kleine Feier beginnen. Die SchülerInnen der Klassen 2., 3. und 4. hatten eine Vorführung einstudiert, die sie selbst moderierten. Neben dem Schulsong und einem Gedicht wurde auch der Sketch „Die Froschschule“ aufgeführt. Anschließend bekamen die frischgebackenen Erstklässler ihre Geschenke: Einen Beutel gefüllt mit Sachen von der Sparkasse, der Volksbank, der Stiftung Lesen und des Kultusministeriums. Auch die traditionellen Einschulungsbrezeln vom Bäcker Riesinger bekamen sie von ihren Paten umgehängt.

Anschließend konnte man bei einem Glas Sekt, einer Tasse Kaffee und Laugengebäck miteinander ins Gespräch kommen und sich stärken.

Als die Kirchenglocken läuteten, begaben wir uns auf den Weg zum Einschulungsgottesdienst.

Pfarrer Frohmuth begrüßte alle vor der Kirche und hielt einen sehr schönen und schweißtreibenden Gottedienst. Vor allem die Bewegungslieder ließen so manchen Teilnehmer an seine Grenzen stoßen. Die Kinder hatten jedenfalls Spaß und waren mit viel Freude dabei. Brücken bauen, aufeinander zugehen – das wollen wir miteinander immer wieder versuchen in diesem Schuljahr.

Zurück in der Schule mussten ein paar Erstklässler leicht irritiert und traurig feststellen, dass der „richtige“ Unterricht erst am nächsten Tag stattfinden wird. Aber umso größer war dann die Freude auf den nächsten Tag.

Vielen Dank an dieser Stelle der Elternschaft der Reinhart-van-Gülpen-Schule für die hervorragende Organisation der Bewirtung und an Bäcker Riesinger für die Brezeln.

Schulfest 2018 an der RvGS

Am 9. Juni fand unser diesjähriges Schulfest statt. Bei Sonnenschein wurde alles aufgebaut und um 14 Uhr durften wir ganz viele Gäste begrüßen, doch leider begann es pünktlich zur Aufführung der Kinder zu gewittern.

Die Laune ließen wir uns aber nicht verderben. Wir verlegten unsere Feier einfach in die Klassenräume der Reinhart-van-Gülpen-Schule. Während ganz tapfere Eltern draußen am Grill und der Zapfanlage die Stellung hielten, wurde drinnen fleißig weiter gegessen und getrunken. So viel, dass tatsächlich Nachschub geholt werden musste. Das freut uns natürlich. Die Einnahmen kommen schließlich den Kindern zu Gute.

Die Elternschaft kümmerte sich, wie immer hervorragend, um die Bewirtung. Es gab Würstchen und Steaks, Kuchen, Bier vom Fass, Hugo und verschiedene andere Getränke.

Die Kinder der RvGS präsentierten dann also ihr abwechslungsreiches Programm im PC-Raum. Platztechnisch waren wir zwar sehr eingeschränkt, trotzdem klappte alles prima. Die Frösche aus dem Sketch „Die Froschschule“ konnten nun nicht mehr so weit hüpfen, die Turner von der Turnvorführung mussten aufpassen nirgends anzustoßen und die Liedaufstellung der Kinder fand in zwei, statt einer Reihe statt. Aber von solchen Kleinigkeiten lassen wir uns nicht beirren. Moderiert wurde die  Vorstellung von Laura und Roman. Alle haben sich ganz viel Mühe gegeben und es wirklich toll gemacht.

Nach der Vorstellung folgte eine Wasserbombenschlacht im Schulgarten. Und wer bist zu diesem Zeitpunkt noch trocken war, war spätestens dann klatschnass. Die Kinder hatten einen riesen Spaß.

Es war, trotz Regen und Gewitter, ein sehr schönes, gelungenes Fest und die RvGS bedankt sich bei allen Gästen und freut sich schon jetzt auf das nächste Jahr.

 

Ich schenk dir eine Geschichte 2018

Am 20. April war Welttag des Buches. An diesem Tag bekamen ganz viele Schulkinder Gutscheine für ein Buch. „Ich schenk dir eine Geschichte“ ist dieses Jahr ein Skaterroman.

Wir Kinder der RvGS mussten uns das Buch nicht abholen, sondern bekamen es  vorbei gebracht. Die Buchhändlerin Frauke Schindelhauer-Kaufmann und ihr Mann Robert Kaufmann brachten uns die Bücher persönlich vorbei.

Frau Schindelhauer-Kaufmann erzählte uns etwas über den Welttag des Buches und seine Entstehung, über ihre Arbeit als Buchhändlerin, über berühmte Schriftsteller und noch vieles mehr. Das tollste an ihrem Besuch war aber, dass sie uns vorgelesen hat. Zuerst durften wir der Geschichte „Der Bücherfresser“ von Cornelia Funke lauschen.

Und weil wir so begeistert waren, bekamen wir noch eine zweite Geschichte vorgelesen: „Die kleine Fledermausbuchhändlerin“. Darin geht es um Geschichten aus dem Buchhändleralltag. Die Kunden der Fledermausbuchhändlerin können unterschiedlicher nicht sein: Ines Igelchen, Olaf Otter, Frau Eichhorn, Herr Dachs, … Aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie mögen Bücher sehr und lieben es in Literatur einzutauchen.

Anschließend bekamen wir unser Buch. Die ersten fingen direkt an zu lesen. Andere entdeckten im hinteren Teil den Comic. Glücklich duften wir alle unser Buch mit nach Hause nehmen.

Vielen Dank noch einmal an die Buchhandlung Schindelhauer für ihren Besuch und das Vorlesen.

Besuch der Polizeistation in Erbach

Nachdem uns der Polizeischutz des Kultusministers vergangenen Sommer erzählte, dass Schulklassen die Polizeistation in Erbach besuchen können, machten wir natürlich gleich einen Termin aus. Im April war es dann soweit: Ganz aufgeregt  fuhren wir mit dem Linienbus nach Erbach. Dort angekommen, liefen wir flotten Schrittes zum Eingang und sofort wurde es manchen Kindern mulmig:  Anmelden mussten wir uns durch eine Glasscheibe und überall hingen Fandungsfotos. Auf denen waren die Gesichter der Verbrecher  zu sehen und auch was sie getan haben. Lange mussten wir aber nicht warten. Frau Wenthaus holte uns ab und führte uns in den obersten Stock der Polizeistation in einen großen Raum.

Dort bekamen wir die Ausrüstung eines Polizisten erklärt und gezeigt. Anprobieren durften wir auch alles. Das war großartig. Manchen passte die Ausrüstung schon richtig gut.

Nie hätten wir gedacht, wie schwer das alles ist. Der Helm, die schusssichere Weste, der Schlagstock, das Spray, die Handschellen, die Waffe, usw. Uns wurde schnell klar: Wenn man das alles bei großer Hitze tragen muss und im schlimmsten Fall auch noch damit rennen soll, dann ist das sehr anstrengend. Deswegen muss man als Polizist auch fit sein und viel Sport machen. Danach bekamen wir eine Einführung in die Spurenarbeit. Wir durften beobachten wie Fingerabdrücke gesichert werden und unseren eigenen Fingerabdruck mit nach Hause nehmen.  

Anschließend gingen wir in die Zentrale. Dort stehen ganz viele Bildschirme, Fernseher, Computer und Telefone. Dort läuft alles zusammen. Auf kleinen Monitoren konnten wir die Zellen sehen. In Erbach gibt es 5 Zellen, in denen Tatverdächtige untergebracht werden können. Da diese gerade leer waren, durften wir sie uns von innen ansehen. Und dabei wurde wieder ein paar Kindern ganz komisch zumute. Die Zellen sind komplett gefliest, haben keine Fenster und die Toilette roch auch nicht besonders gut. Das war schon sehr beklemmend und selbst die vorlauten Jungs wurden ganz leise.

Beeindruckt verließen wir die Polizeistation. Die Gespräche im Bus und anschließend im Schulgarten ergaben, dass man dann doch besser nichts anstellen sollte, um nicht am Ende in so einer Zelle zu landen. Man könne sich ja noch so klug verhalten, die Spurensicherung kommt einem ganz am Ende ja doch auf die Schliche. Andere haben nach diesem Morgen beschlossen später mal bei der Polizei zu arbeiten.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei Frau Wenthaus und allen Beteiligten für den tollen und spannenden Vormittag bedanken. Es hat uns ganz viel Spaß gemacht.

 

Osternestsuche 2018

Ostern drohte dieses Jahr doch tatsächlich ins Wasser zu fallen. Schon im Vorfeld hatten wir alle große Sorge, dass der Osterhase es bei diesem permanenten Regenwetter nicht nach Gammelsbach schaffen würde. Doch zum Glück hatte er eine gute Idee. Statt die selbstgebastelten Osternester wie gewohnt oben an der Burg Freienstein zu verstecken, teilte uns der Hase mittels eines Briefes an der Schuleingangstür mit, dass er die Nester dieses Jahr im Schulgebäude versteckt hat. Auf den ersten Blick konnten wir nichts entdecken. Umso begeisterter stürmten wir los zur großen Suche. Im ganzen Gebäude, vom Keller bis unter das Dach waren die Nester verteilt. Teilweise waren diese so versteckt, dass wir uns von anderen helfen lassen mussten. Nachdem alle Schubladen, Schränke, Türen und Ecken erkundet waren, hatten dann tatsächlich alle ihr Osternest gefunden. Danke lieber Osterhase!