Bürgermeister Christian Kehrer zu Besuch an der RvGS – Spendenübergabe inklusive

„Wer ist denn ein Bürgermeister? Was macht der?“ – diese Frage wurde im Vorfeld bei Klasse 1 gestellt. Die Antwort kam postwendend von einem Schüler: „Er ist der König des Dorfes!“

So einfach ist das erklärt. Am 9. Juni war es endlich soweit. Nach zwei Terminverschiebungen durften die Kinder der RvGS den König des Dorfes willkommen heißen. Ordentlich aufgeregt waren alle. Die Klasse 3/4 hat ganz viele Fragen vorbereitet. Im Sachunterricht bei Frau Lilienthal, Thema Heimatkunde, wurden alle Ortsteile mit einem Referat vorgestellt. In dem Zusammenhang entstanden Fragen, die eben nur der Bürgermeister beantworten kann. Zuerst wurde Herr Kehrer über seine Tätigkeiten als Bürgermeister befragt. Wie viel er arbeitet, ob es Spaß macht, wie viel er verdient, welche seine besten und schlechtesten Entscheidungen waren usw. Spannend wurde es dann bei den privaten Fragen die anschließend folgten. Wir wissen nun ganz viel über unseren Bürgermeister. Er fährt einen Mazda, isst gerne italienisch, mag Hunde, ist Single, wohnt in einem Haus, hat ganz viele Lieblingsfußballvereine – nämlich alle aus Oberzent, isst gerne Nusseis, ging in Beerfelden zur Schule und würde gerne mehr lesen, wenn er die Zeit dafür hätte. Die Fragen welches Tier er gerne wäre, wenn er kein Mensch sein könnte und was sein Lieblingsfilm ist, nahm er mit nach Hause. Darüber muss er sich noch Gedanken machen.

Im Anschluss an die wirklich interessante Fragerunde durften wir endlich unsere Einnahmen vom 1. Mai überreichen. Mit den von uns hergestellten Produkten haben wir insgesamt 340€ eingenommen. Schon am 1. Mai war klar, dass wir die Einnahmen der Ukrainehilfe Oberzent spenden möchten. Und so überreichten wir Herrn Kehrer stolz einen prall gefüllten Umschlag. Er versprach uns, dass unser Geld vor allem den Kindern zu Gute kommen soll. Es gibt Deutschkurse für Kinder die immer wieder Materialien und Spiele benötigen. Genau dafür soll es verwendet werden. Das freut uns sehr.

Ein großes Dankeschön geht an Herrn Kehrer, der sich für uns wirklich viel Zeit genommen hat. Der König des Dorfes ist selbstverständlich jederzeit willkommen bei uns an der RvGS. 

 

Plitsch, platsch alle Schülerinnen und Schüler hatten Spaß - Badeausflug der RvGS

Am 15.Juni 2022 ging es für alle Schülerinnen und Schüler mit dem Bus nach Beerfelden zur Oberzent-Schule – genauer gesagt zum SCHWIMMBAD. Bereits Tage vor diesem Ausflug gab es bei den Schülerinnen und Schülern kein anderes Thema mehr, als diesen Badeausflug.

Kaum aus dem Bus gestiegen wurden wir von dem Schulleiter Bernd Siefert begrüßt. Dieser begleitete uns auf unserem Weg durch die Schule. Herr Weinmann zeigte uns alles: Sogar durch das Lehrerzimmer durften wir durch gehen. Die Chemieräume waren ganz anders, als die normalen Klassenräume. Wir bekamen alle einen Holzkugelschreiber geschenkt und unsere Viertklässler überreichten Herrn Siefert eine selbst gestaltete Tasse mit der Aufschrift: Achtung wir kommen!

Nach einem kurzen Frühstück ging es in die Schwimmbadhalle.

Im Wasser angekommen, gab es kein Halten mehr. Es wurde mit Wasserbällen gespielt, mit Poolnudeln geschwommen und zum Abschluss mit einer Schwimmmatte geplanscht. Die Schülerinnen und Schüler liebten den Sport im Wasser.

Ein toller Ausflug, der den Schülerinnen und Schülern viel Spaß und Freude bereitete und nebenbei noch viele positive Effekte hatte, so wurde durch die Bewegung im Wasser die Muskulatur gekräftigt, die Ausdauer und die Koordinationsfähigkeit verbessert und dabei alles schonend für den Körper. Na, wer hat nun Lust bekommen, auch mit den Kindern schwimmen zu gehen?

Also die RvGS wird den Ausflug sicherlich wiederholen. Plitsch, platsch… Ein großes Dankeschön geht an die Oberzent-Schule und besonders an Heidi Domack.

 

Jubiläumsfeier - Die RvGS feiert mit!

Am 1. Mai fand, wie vor Coronazeiten gewohnt, in Gammelsbach das Fest zum 1. Mai statt. Dieses Mal mit dem besonderen Anlass einer Jubiläumsfeier. Die RvGS beteiligte sich deshalb in Form einer kleinen Vorführung und einem Verkaufsstand.

Gleich zu Beginn, um 11 Uhr, präsentierten die Kinder der RvGS ihre einstudierten Beiträge. Manche waren, trotz guter Vorbereitung, sehr aufgeregt. Moderiert wurde von Hugo, Franzi und Tom. Die Drei führten durch das abwechslungsreiche Programm. Die Xylofongruppe Klasse 1/2 spielte ein kleines Stück vor. Das Gedicht „Feste feiern“ wurde von der dritten Klasse aufgesagt. Darauf folgte der Cup-Song der Klasse 3/4. Hier ging es richtig zur Sache. Anschließend trugen die Viertklässler das Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ von Theodor Fontane vor. Die Xylofongruppe 3/4 schloss sich mit ihrer Darbietung an. Und zum Schluss sangen alle Kinder gemeinsam und lautstark den Schulsong. Alle haben ihr Bestes gegeben und jedes Kind hat dazu beigetragen, dass alles wirklich toll geklappt hat.

An dem Verkaufsstand der RvGS wurde allerlei Selbstgebasteltes verkauft: Wunderschöne blumige Anhänger, Tiermagnete aus Wolle, Holzbrettchen mit Bildern die aus Nägeln und Wolle erstellt wurden, fröhlich bunte Dekoklammern, Traumfänger und Armbänder. Die Käufer konnten sicher sein: Hier handelte es sich um ehrliche Kinderarbeit. Die Kinder selbst betreuten den Stand. Vorher wurde von den Kindern gemeinsam und demokratisch beschlossen für was die Einnahmen verwendet werden sollten. Es gab viele Vorschläge. Am Ende waren tatsächlich alle Kinder dafür, die gesamten Einnahmen der Ukrainehilfe Oberzent zu spenden. Wir sind sehr stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler.

Nun warten wir auf den Besuch von Herrn Kehrer, um ihm die Einnahmen dieses Tages als Spende zu übergeben. Unglaubliche 340€ sind zusammengekommen. Wir sind begeistert und möchten uns an dieser Stelle bei allen Käufern und Käuferinnen, Spendern und Spenderinnen ganz herzlich bedanken.

 

Erster Bücherbasar an der RvGS

„Wohin mit alten ausgelesenen Büchern?“, fragt sich so mancher Bücherfreund. Für die Papiertonne sind die meisten Bücher viel zu schade. Außerdem haben sie viel Geld gekostet. Was aber tun, wenn das Buch schon mehrfach gelesen wurde, oder es nicht mehr der Lesestufe entspricht oder nicht mehr interessiert? Weitergeben, verschenken, ausleihen, … das alles sind Möglichkeiten.

In unserer wöchentlichen Literaturstunde verleihen die Kinder sich gegenseitig regelmäßig Bücher. Denn Bücher können, wenn man sie ordentlich behandelt und man pfleglich mit ihnen umgeht, von endlos vielen Kindern gelesen werden. Und trotzdem mag man manche Bücher einfach nicht mehr haben. Und so fanden wir die Idee eines Bücherbasars toll. Jedes Kind bringt die Bücher mit, die es selbst nicht mehr haben mag und tauscht diese gegen Bücher, die es noch nicht kennt. So wechseln viele Bücher ihren Besitzer und jeder nimmt „neue“ Bücher mit nach Hause.

Von der Idee in die Tat umgesetzt, am Donnerstag, den 31. März, rechtzeitig vor dem internationalen Kinderbuchtag am 2. April, fand bei uns der Bücherbasar statt. Jedes Kind, das Bücher mitbrachte stellte diese auf einem eigenen Tisch aus. Alle Kinder stöberten und lasen eine Stunde lang, als wären sie in einem Buchhandel und gegen Ende der zweiten Stunde begann die Tauschphase. Dabei wurden sie von den Lehrkräften unterstützt. Am Ende des Tages gingen alle Kinder mit für sie neuen Bücher nach Hause. Die nächste Zeit ist also für ausreichend Lesestoff gesorgt. Und das ohne auch nur einen Euro ausgegeben zu haben. Die Kinder waren begeistert. Ein Junge beschrieb es am Folgetag folgendermaßen: „Es war ein komisches Gefühl mit so vielen neuen Büchern nach Hause zu gehen. Die stehen jetzt alle in meinem Zimmer. Dabei waren sie kurz vorher jemand anderem. Es ist ein komisch-tolles Gefühl, irgendwie verrückt.“

Da die Rückmeldungen der Kinder durchweg positiv waren, haben wir uns vorgenommen, dies nun 2x im Jahr anzubieten. Das Schaffen von Leseanreizen, die Freude im Umgang mit Büchern, die Förderung der Lesekompetenz ist uns eine Herzensangelegenheit und wir freuen uns, wenn die Kinder ebenfalls Spaß daran haben.

 

Der Osterhase war heimlich an der RvGS

Der Osterhase hat sich angekündigt. Am letzten Schultag wollte er kommen. Das sagte er zumindest den Lehrerinnen. Und auch ein paar SchülerInnen wussten von seinem angekündigten Besuch. Bis zur großen Pause war er noch immer nicht da und so langsam wurden wir alle unruhig. Nicht, dass er erst dann kommt, wenn wir alle schon zu Hause sind. Immerhin hatten wir am letzten Schultag ja nur 3 Stunden. In der Pause hielten wir Ausschau. Aber niemand sah ihn.

Als der Bäckerwagen vorfuhr, wurde Frau Denniger sofort befragt. Vielleicht hatte sie den Osterhasen gesehen. Und tatsächlich: Er saß bei ihr auf dem Beifahrersitz. Sie musste ihn mitnehmen, weil er so schwer zu tragen hatte. Aber als wir auf den Beifahrersitz schauten, war da kein Hase. Im ganzen Bäckerbus war er nicht. Der letzte Halt vor der Schule war beim Kuhstall der Familie Trumpfheller. Oh weh! Die Panik war groß! Hat der Osterhase den Kuhstall mit der Schule verwechselt? Ist er dort ausgestiegen? Bekommen jetzt die Kühe unsere Osterkörbchen? Und werden sie diese gleich komplett fressen?

Betrübt gingen wir nach der Pause wieder in unsere Klassenräume. Auf dem Weg dorthin sahen wir schon ein verstecktes Körbchen. Wie konnte das sein? Die Erklärung lieferte Frau Winkelnkemper: Der Osterhase hatte bei ihr hinten an der Tür geklingelt und sie hat ihn selbstverständlich rein gelassen. Und so hat er, während wir draußen auf ihn warteten, alle Körbchen im gesamten Schulgebäude versteckt und ist gegangen, ohne Hallo zu sagen. Sowas aber auch!

Nach dem Frühstück stürmten wir alle los, um unsere Körbchen zu suchen. Manche waren richtig gut versteckt, sodass wir teilweise lange suchen mussten. Aber ganz am Ende hat jeder seins gefunden. In dem Körbchen waren neben Naschsachen auch Seifenblasen. Die haben wir nach Schulende gleich ausprobiert.

Danke lieber Osterhase!

 

 

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