Stolze Burgenbauer

In Sachunterricht haben wir uns passend zu unserer Klassenfahrt auf der Burg Breuberg mit dem Thema „Mittelalter“ beschäftigt. Dass sich im Mittelalter nicht nur alles um Ritter und Burgen drehte, lernten wir ganz am Anfang. Wir schauten uns zunächst einmal die verschiedenen Stände und die dazugehörige Kleidung an. Das war ganz schön unterschiedlich: von schick, bunt und auffällig hin zu praktisch und dunkelfarbig. Und die Ritter mussten oft sehr schwere Rüstungen tragen. Einmal durften wir ein Kettenhemd heben – zum Glück mit Hilfe – ganz schön schwer!

Nachdem wir uns die Entwicklung der Burgen und ihren genauen Aufbau angesehen hatten, bauten wir endlich in Teams unsere eigene Burg mit eigenem Wappen. Eifrig wurde geplant, geklebt, gebastelt, ausprobiert, geändert und verbessert, sodass wir am Ende alle glücklich unsere Burg vorstellten und zeigten, worauf wir besonders stolz waren.

Ohne Planung geht es einfach nicht:

Mit dem Grundgerüst, der Wehrmauer, starteten wir:

Langsam konnten wir Fortschritte sehen: Wehrmauern mit Wehrgängen und Zinnen, am Eingang die Zugbrücke sowie das Fallgitter, Wehrtürme und bei manchen steht sogar schon der Bergfried.

Fehlen nur noch die Häuser (Kapelle, Stall, Kemenate, Gesindehaus, ...) im Inneren der Burg.

...und fertig sind unsere Burgen mit dem passenden Wappen. Hier alle Teams mit ihren Endergebnissen:

Polizeiprojekt Sicher ohne Gewalt

An einem Projekttag in der Woche vor den Osterferien haben wir  Kinder der RvGS viel darüber gelernt, wie wir uns selbst schützen können. Polizeioberkommissarin Wagner und Polizeikommissar Ihrig sprachen mit uns am Vormittag über die verschiedenen Formen der Gewalt. Nur wenn man Gewalt einordnen und benennen kann, kann man auch darüber sprechen. In selbst erarbeiteten Rollenspielen durften wir uns in Situationen einfühlen, die sowohl offensichtliche, als auch weniger offensichtliche Gewalt beinhalteten. Gleichzeitig suchten wir gemeinsam nach möglichen Lösungen. Wir übten laut „Nein“ und „Hilfe“ zu schreien – gar nicht so einfach, wie viele von uns feststellten. Unsere Wohlfühlzone lernten wir kennen und erprobten diese. Auf unser Bauchgefühl sollen wir hören. Frau Wagner sagte, dass wir Kinder das oft noch haben, während Erwachsene ihm im Laufe des Lebens zunehmend weniger Beachtung schenken und es am Ende ganz verlieren.

Es gab viel zu besprechen: Wie verhalte ich mich, wenn ich von Fremden angesprochen werde? Wie kann ich anderen in Not helfen, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen? Wie setze ich einen Notruf ab? Wie verhalte ich mich, wenn mir psychische Gewalt z.B. in WhatsApp begegnet? Was sollte ich mir als Zeuge einprägen?

Ein weiteres wesentliches Thema war das Verhalten am fahrenden Auto: Welche Verhaltensweisen schützen mich? Im Grunde sind es drei Punkte: Einen Abstand von mindestens zwei Armlängen zum Auto einhalten, dem Fahrer in einem kurzen Satz deutlich zu verstehen geben, dass ich keinen Kontakt möchte und immer gegen die Fahrtrichtung des Autos weg bewegen. Auch das wurde in einer Realsituation erprobt. Mindestens genauso wichtig: Bei fremden Personen das „Sie“ verwenden: „Lassen Sie mich in Ruhe!“ Nur so wird anderen klar, dass ich diese Person nicht kenne und unter Umständen Hilfe brauche.

Da wir am Ende noch etwas Zeit hatten, durften wir uns das Polizeiauto noch genau ansehen. Neugierig wurde alles getestet und inspiziert: Die Schutzschilder, die daran montierten Schlagstöcke, die Lichtanzeige, der Innenraum, das Blaulicht und die Lautsprecheranlage.

Am Ende des Projektages freuten sich alle Kinder noch mehr auf den Besuch der Polizeistation Erbach im April und bei dem ein oder anderen änderte sich außerdem der Berufswunsch: Polizist bzw. Polizistin.

Am Abend folgte ein informativer Elternabend. Ein wichtiger Schwerpunkt waren die Gefahren der Medien: Internet, soziale Netzwerke, Messenger. Wie können Eltern ihre Kinder in diesen Bereichen schützen? Zu den Tipps gab es außerdem Informationsmaterial.

Ein großes Dankeschön an Frau Wagner und Herr Ihrig für den spannenden und informativen Tag. Wir haben viel gelernt.

Verkehrserziehung 2018

Alle zwei Jahre steht für die Kinder der 3. und 4. Klasse der RvGS Verkehrserziehung auf dem Lehrplan. In diesem Schuljahr lernten also insgesamt 14 Kinder im Vorfeld fleißig die theoretischen Grundlagen, um dann bei den Terminen in der Jugendverkehrsschule glänzen zu können. Ein ganzes Verkehrsschulheft wurde durchgeackert, bevor es dann endlich so richtig los ging. An vier Terminen in der JVS in Michelstadt lernten wir so Einiges dazu. Herr Latal und Herr Veltmann, die zwei Polizisten, gaben sich viel Mühe mit uns und erklärten geduldig die wichtigsten Regeln im Straßenverkehr.

An einem dieser Tage hatten wir außerdem einen Termin bei der Busschule. Wir bekamen erklärt, wie man sich bei der Fahrt in einem Bus verhält und was man im Notfall machen kann. Das Eindrücklichste war aber sicher die Vollbremsung bei gerade einmal 30kmh: Das war schon beängstigend, wie sehr man da nach vorne katapultiert wird. Nicht auszudenken was mit einem passiert, wenn man nicht richtig auf seinem Platz sitz oder sogar irgendwo herum steht…

In der Jugendverkehrsschule gab es allerlei Übungen, die wir auf dem Rad zu absolvieren hatten. Bis auf ein paar kleine Unsicherheiten lief das aber wirklich prima. Und so konnten die meisten am 5. Termin auch zuversichtlich in die Prüfung starten, nachdem die schriftliche Prüfung bereits absolviert war.

Am Ende bestanden alle Kinder und bekamen ein paar Tage später ihre Fahrradpässe und die besonders erfolgreichen Teilnehmer sogar Urkunden überreicht. Strafzettel mussten Herr Latel und Herr Veltmann nicht verteilen, alle haben sich tadellos benommen. Für ihre Mühe überreichten die drei Grundschulen Rothenberg, Sensbachtal und Gammelsbach den zwei Polizisten dieses Mal nichts Selbstgebasteltes, sondern einen Wurstkorb. Die Freude darüber war riesig und so werden sie sicher bei dem ein oder anderen Frühstück noch an uns denken.

Referate

Im Deutschunterricht wurden Referate zu verschiedenen Themen erstellt. Alle Informationen, Bilder und Fotos wurden von den Kindern selbst gesammelt. Texte wurden gelesen, Wichtiges markiert und am Ende alles zusammengefasst. Die Plakate wurden selbstständig erstellt und die Referate dann vor allen Jahrgängen gehalten.

Aus dem Kunstunterricht

Deckenmalerei

Auf der Klassenfahrt zur Burg Breuberg und der dortigen Burgführung sahen wir prunkvolle und aufwändige Deckenarbeiten: Bilder, Formen und Figuren. Doch wie haben die Künstler das gemacht? Wie kamen diese riesengroßen Gemälde an die Decke? Schnell wurde allen klar, dass man dazu ein Gerüst brauchte. Doch was dann? Über Kopf malen? Eine Minute lang (die Sanduhr lief mit) taten wir so, als würden wir über dem Kopf malen. Den meisten wurde der Arm sehr schnell zu schwer. Auch der Nacken schmerzte sogleich. Vielleicht haben die Künstler das Gerüst so nah an die Decke gebaut, dass man sich hinlegen konnte? Also probierten wir auch das aus. Unter den Tisch wurden Blätter geklebt und schon konnte es los gehen. Unter reichlich Gejammer und Gestöhne wurde festgestellt, dass es sich dabei um einen richtigen Knochenjob handelt. Unsere Kunstwerke zieren zwar nun keine Decken und auch optisch machen sie nicht so viel her. Aber immerhin können wir von uns behaupten es mal ausprobiert zu haben.