Klassenfahrt der RvGS

Ende November, vom 22.-24. fuhren fast alle Kinder der RvGS bei schönstem Wetter zur Burg Breuberg auf Klassenfahrt. Die Klassen 2, 3 und 4, insgesamt 17 Kinder, fuhren am Mittwoch gleich morgens gut gelaunt mit dem Bus nach Breuberg.

Die Taschen wurden dort teilweise unter großem Gestöhne den Berg hoch getragen.

Oben angekommen durften wir gleich auf unsere Zimmer. Der Herbergsvater Herr Daniels erklärte uns kurz die Regeln und dann wurden die Betten bezogen. Das gelang nur im Team. Wir richteten uns in unseren Zimmern gemütlich ein. Es wurde viel geplappert, ausgetauscht, genascht und sich gegenseitig besucht. Alles war wahnsinnig aufregend. Nach dem Mittagessen gingen wir gemeinsam die Burg ab und schauten, bis wohin wir uns frei bewegen und auch alleine spielen dürfen. Es gab klare Regeln, die wir schon vor der Fahrt ausführlich besprochen hatten. Und dann begann schon unsere Burgführung. Herr Eckhardt war sehr lustig und erzählte uns ganz viele interessante und witzige Dinge über die Burg und das Leben damals. Wir waren am Burgbrunnen, auf dem Bergfried, im Rittersaal, im Keller und an der Burgmauer.

Bis zum Abendessen durften wir spielen. Um halb acht stand die Nachtführung auf dem Programm. Herr Eckhardt führte uns in die Burgkapelle und auf den Dachboden.

Die ersten Kinder waren da schon so müde, dass sie mit Frau Allmann zurück zu den Zimmern und sofort ins Bett gegangen sind. Die Anderen kamen kurz darauf mit Frau Walther-Lorenz zurück. Alle waren todmüde und wollten sofort schlafen. Doch leider waren die Schüler über uns die ganze Nacht so laut, dass manche sehr lange wach lagen.

Am nächsten Tag hatten wir morgens Zeit zum Spielen, Toben, Klettern, usw. Mittags fanden dann die Ritterspiele statt. Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt: Blau, grün, rot und gelb.

Folgende Disziplinen galt es im Team zu gewinnen: Steckenpferdstaffel, Schutzschildmemory, Armbrustschießen und Burgstürmung. Alle Gruppen waren richtig gut und am Ende gewann Gruppe Rot knapp mit 42 „Stiefeln“.

Nach dem Abendessen machten wir mit unseren Taschenlampen eine Nachtwanderung um die Burg herum. Das war aufregend. Frau Walther-Lorenz heizte in dieser Zeit unser Lagerfeuer an. Das Stockbrot schmeckte super. Wir saßen am Lagerfeuer, legten die Köpfe in den Nacken und betrachteten die Sterne. Für einen Moment waren wir alle ganz leise – das war richtig schön.

Als aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gammelsbach ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, das Feuer gemeinsam zu löschen. Zurück in den Zimmern stanken wir alle ordentlich nach Rauch, fielen aber trotzdem sofort ins Bett. In dieser Nacht konnten wir durchschlafen, wir waren nämlich alleine auf der Burg und so war es richtig ruhig. Das Packen am nächsten Morgen stimmte Viele traurig. Die Meisten wären gerne länger geblieben. Aber schon im Bus freute man sich dann doch auf Zuhause, die Eltern und das eigene Bett. Es war eine wirklich tolle Klassenfahrt. Wir hatten ganz viel Spaß, das Essen war richtig lecker und wir allen haben uns gut verstanden. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Walther-Lorenz, die mit uns mitgefahren ist.

Theaterstück "Geheimsache Igel" an der RvGS

Am 10. November bekamen wir Besuch von einer Theatergruppe aus Offenbach. Das Stück „Geheimsache Igel“ haben sie mitgebracht. Erst bauten sie ihre Bühne und Kulisse auf und zogen sich um und dann durften wir Platz nehmen.

Wurzel und Krümel, zwei Freunde und ein Igel, der gelegentlich als Telefon genutzt wurde, entführten uns in eine bunte fröhliche Welt. Bis auf einmal ein dunkler, seltsamer Mann die Bühne betrat und uns allen mächtig Angst einjagte. Er drängte Krümel in eine unheimliche Kiste zu steigen, war laut und böse und ließ nicht locker. Krümel stieg schließlich in die Kiste und hinterher ging es ihr ganz schlecht, weil sie sich hat überreden lassen und es nicht geschafft hat NEIN zu sagen. Sie konnte gar nicht erzählen, was in der Kiste geschehen ist. Es muss also wirklich schlimm gewesen sein. Sie war ganz traurig und niedergeschlagen und erst ihr Freund Wurzel konnte ihr helfen. Er brachte ihr bei NEIN zu sagen – laut und deutlich. Auch wir haben geübt und am Ende ganz laut NEIN geschrien. Situationen die uns komisch vorkommen oder wenn wir zu etwas gedrängt werden, es aber nicht machen möchten, dann dürfen, können und müssen wir laut NEIN sagen!

Zu diesem Thema werden wir im März noch einen Tag mit der Polizei verbringen und im Sportunterricht wird Herr Ratzel mit uns Selbstverteidigungsübungen machen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Kinder- und Jugendförderung des Odenwaldkreises für die finanzielle Unterstützung und bei Herrn Hanssmann für die Organisation bedanken.

Adventsbrunch

Am 1. Adventsonntag veranstaltete die RvGS ein gemeinsames Adventsfrühstück. Alle beteiligten sich und brachten etwas für das Buffet mit. So wurde dieses sehr umfangreich und lecker. 70 Personen waren anwesend und ließen es sich schmecken.

Die Kinder hatten mit Frau Thamm eine kleine Vorführung vorbereitet und anschließend machte man es sich bei einem Getränk und netten Gesprächen gemütlich. Schön war es!

 

Vorlesestunde an der RVGS mit Rüdiger Holschuh

Am 17. November 2017 war bundesweiter Vorlesetag. In ganz Deutschland wurde vorgelesen. Auch bei uns an der kleinen RvGS. Wir bekamen Besuch vom Landtagsabgeordneten Rüdiger Holschuh. Er brachte ein Buch mit, dass wir uns vorher extra dafür ausgesucht haben: „Alle nannten ihn Tomate“.

In diesem Buch geht es um einen einsamen Mann mit einer dicken roten Nase, der von allen Tomate genannt wird. Als in der Stadt Verbrechen geschehen, wird er sofort verdächtigt und gejagt ... Vorurteile hat jeder. Aber wie wir damit umgehen macht den entscheidenden Unterschied.

Herr Holschuh erklärte, warum er das Vorlesen und Lesen so wichtig findet: Weil es Spaß macht, man viel lernen kann,  es die Fantasie anregt  und man es sein ganzes Leben brauchen wird.

Bevor Herr Holschuh aber zum Vorlesen kam, mussten wichtige Fragen geklärt werden. So interessierte die Kinder wo er wohnt, wie groß er ist, ob er Haustiere hat und wie die so sind. Bei der Frage wo er zur Schule gegangen ist, stellte ein Schüler fest, dass seine Mutter mit ihm in einer Klasse war. Anschließend machten es sich die Kinder bequem und es ging los. Alle lauschten ganz gespannt der Geschichte. Unterbrochen wurde diese durch das Hupen des Bäckerwagens Riesinger, der jeden Freitag vor dem Schultor hält. Also: Alle raus, Frühstück kaufen! Auch Herr Holschuh wurde mitgenommen – zwei Stück Kuchen kaufte er sich, wie ein Schüler aufmerksam beobachtete.

Wieder zurück im Klassenraum wurde gleich weiter gelesen. Während die Kinder leise ihr Frühstück aßen, las Herr Holschuh das Buch fertig. Viele Kinder waren sehr betroffen vom Schicksal des Mannes, den alle Tomate nannten und bezeichneten die Art wie mit ihm umgegangen wurde als fies. Es wurden alternative Vorgehensweisen gesucht und gefunden.

Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Die Kinder der RvGS möchten sich ganz herzlich dafür bedanken, dass sich Herr Holschuh Zeit für sie genommen hat.

Laternenumzug 2017

"Ich geh' mit meiner (eingepackten) Laterne...

...und meine Laterne mit mir", schallte es am Freitagabend, den 10. November in den Straßen von Gammelsbach. Da es den ganzen Tag regnete machten wir nicht nur uns, sondern auch unsere schönen Schaflaternen erst einmal regenfest. Mit Mülltüten um die Laternen, Regenschirm und Liedheft in der Hand ging es also los. Was ein Glück - kurz bevor wir losgingen, hörte es dann doch noch auf zu regnen - prima! Beim Laternenumzug wurden wir nicht nur von unseren Eltern und Geschwistern begleitet, sondern sogar auch von einem Pferd, das ganz brav vorausging. Mit unseren hell leuchtenden Laternen spazierten wir gemütlich durch Gammelsbach und machten kleine Stopps um zu singen. Am Ende kamen wir trocken auf dem Schulhof an, wo wir von einer kleinen Blaskapelle empfangen wurden. Gemeinsam sangen wir noch einmal alle geübten Laternenlieder, bevor wir uns dann in der Schule mit Kinderpunsch aufwärmten und mit Waffeln und Würstchen stärkten. Danke dafür an die engagierte Elternschaft!

Wenn man genau hinsieht: Links unser Sankt Martin auf seinem Pferd.

Singen auf dem großen Platz am Feuerwehrhaus.

Begleitet von den Bläsern vor dem Schulgebäude. So macht Singen Spaß!

Die anschließende Stärkung tat allen gut. Danke an dieser Stelle an alle helfenden Eltern!

Hier nochmal unsere Schaflaternen ohne Tüte. Schön sind sie geworden.